Mit der Auszeichnung würdigt Peta das kontinuierliche Engagement des Studierendenwerks Gießen für ein vielfältiges, nachhaltiges und pflanzenbetontes Speisenangebot. Bereits in den vergangenen Jahren wurden Einrichtungen des Studierendenwerks mehrfach für ihre vegan-freundliche Ausrichtung sowie ihr Engagement für nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung ausgezeichnet. „Wir freuen uns sehr über die erneute Anerkennung unserer Arbeit“, verkündet Annabell Diehl, stellvertretende Abteilungsleitung Hochschulgastronomie des Studierendenwerks Gießen. „Unser Ziel ist es, Studierenden jeden Tag ein attraktives, ausgewogenes und nachhaltiges Speisenangebot zu bieten. Die Auszeichnung zeigt, dass wir mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Angebote auf dem richtigen Weg sind.“
Sowohl in der Mensa Fulda als auch in der Gießener Mensa OBS erwartet die Gäste täglich mindestens ein veganes Pastagericht sowie ein weiteres warmes veganes Hauptgericht. Ergänzt wird das Angebot der Mensen durch zahlreiche pflanzliche Gemüse- und Sättigungsbeilagen, ein umfangreiches Salatbuffet mit veganen Toppings sowie veganen Suppen und Beilagensalaten. Zudem entwickelt das Küchenteam regelmäßig neue vegane Rezepturen und produziert pflanzliche Komponenten, die auch an anderen Standorten zum Einsatz kommen. Eine besondere Rolle nimmt das Café am Kunstweg ein: Als konsequent fleischlose Einrichtung bietet sie überwiegend vegane und mindestens vegetarische Speisen an. Ergänzt wird das Angebot durch Beilagensalate mit veganen Dressings.
An allen ausgezeichneten Standorten spielt neben der Vielfalt des Angebots auch die Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Das Studierendenwerk Gießen entwickelt seine Speisepläne kontinuierlich unter den Leitgedanken der Planetary Health und der CO2-Reduktion weiter. Bestehende vegetarische Gerichte werden regelmäßig auf vegane Alternativen geprüft und neue pflanzenbasierte Rezepturen entwickelt. Darüber hinaus machen Aktionswochen wie der Veganuary oder der Weltvegantag pflanzliche Ernährung für die Gäste erlebbar und schaffen zusätzliche Impulse für eine nachhaltige Hochschulgastronomie.
„Die Auszeichnung ist vor allem eine Anerkennung für die tägliche Arbeit unserer Küchenteams und Beschäftigten in den Mensen und Cafeterien“, so Diehl: „Wir entwickeln unser Angebot kontinuierlich weiter und zeigen, dass pflanzliche Gerichte nicht Verzicht bedeuten, sondern geschmacklich überzeugen und gleichzeitig einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten. Dass wir mit drei Einrichtungen erneut ein Gold-Ranking erreichen, freut uns deshalb ganz besonders.“
Das bundesweite Ranking von Peta bewertet Hochschulmensen anhand verschiedener Kriterien, darunter Umfang und Qualität des veganen Angebots, Transparenz, Nachhaltigkeit sowie begleitende Maßnahmen zur Förderung pflanzlicher Ernährung. Bereits in der Vergangenheit wurden Einrichtungen des Studierendenwerks von Peta als besonders vegan-freundlich ausgezeichnet. Die erneute Gold-Bewertung bestätigt den eingeschlagenen Weg und zeigt, dass eine konsequente Weiterentwicklung des gastronomischen Angebots, das den unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten seiner Gäste gerecht wird, sich langfristig auszahlt.
