Beim Vergleich zum Vorjahr wird die schwächere Konjunktur sichtbar: Die Anzahl der arbeitslosen Personen erhöhte sich gegenüber Juli 2025 um 479, bzw. 6,0 Prozent. Bei der Arbeitsagentur nehmen derzeit 3798 Menschen die Leistungen ihrer Arbeitslosenversicherung in Anspruch. Das sind 611 mehr als vor einem Jahr (+19,2 Prozent). Die Jobcenter der Landkreise Fulda und Hersfeld-Rotenburg zählen mit 4684 erwerbslosen Personen 132 weniger (-2,7 Prozent).
Trotz der negativen Konjunkturentwicklung sind Möglichkeiten vorhanden: Dem Arbeitgeberservice liegen im Agenturbezirk 2555 freie Stellen vor und damit 257 mehr als im Juli des vergangenen Jahres. Da ein Großteil dieser Stellen sich an Fachkräfte richtet, unterstützt die Arbeitsagentur arbeitslose und in größerem Umfang auch beschäftigte Menschen durch sogenannte „abschlussorientierte Qualifizierungen“. Diese sind speziell für Ungelernte oder Beschäftigte auf Helferniveau konzipiert, um Fähigkeiten und Kenntnisse in einem bestimmten Berufsfeld zu verbessern. In den kommenden Wochen starten solche Qualifizierungen in beiden Landkreisen. Kurzentschlossene sollten einen Beratungstermin bei der Arbeitsagentur buchen (Kontakt siehe unten). Auch ein Start in die Ausbildung ist weiterhin möglich. Im Agenturbezirk gibt es noch mehr als 750 freie Ausbildungsstellen. In vielen Bereichen bestehen gute Chancen.
Der Arbeitsmarkt im Juli im Landkreis Fulda
Die Arbeitslosigkeit in der Region Fulda ist im Juli gegenüber dem Vormonat angestiegen. Die Zahl der Arbeitslosen liegt um 257 höher als im Juni bei 5344. Die Arbeitslosenquote beträgt 4,1 Prozent (Vormonat und Vorjahr: 3,9 Prozent). Der Anstieg der Arbeitslosigkeit ist zur Jahresmitte üblich, fällt jedoch etwas höher aus als in den vergangenen Jahren. Katharina Henkel, Leiterin der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, erklärt den saisonalen Aufwuchs: „Bei uns melden sich im Sommer verstärkt Schulabgängerinnen und Schulabgänger, die bisher keinen Ausbildungsplatz finden konnten, oder junge Arbeitnehmende, die vom Betrieb nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss nicht übernommen werden konnten. Hinzu kommt der Halbjahreswechsel im Angestelltenbereich. Nach den Sommerferien verbessern sich die Vermittlungschancen erfahrungsgemäß wieder.“
Beim Vergleich zum Vorjahr wird die schwächere Konjunktur sichtbar: Die Anzahl der Arbeitslosen erhöhte sich gegenüber Juli 2025 um 261 bzw.5,1 Prozent. Bei der Agentur für Arbeit nehmen derzeit 2485 Menschen die Leistungen ihrer Arbeitslosenversicherung in Anspruch – 385 mehr als vor einem Jahr (+18,3 Prozent). Das Jobcenter des Landkreises zählt mit 2859 erwerbslosen Personen 124 weniger (-4,2 Prozent). „Trotz der weiterhin geschwächten Konjunktur sehen wir Bewegung am Arbeitsmarkt“, erläutert Katharina Henkel. So haben sich im Juli zwar 87 Personen mehr aus einer Beschäftigung heraus arbeitslos gemeldet als im Vorjahr. Zugleich konnten jedoch 84 Personen mehr die Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Beschäftigung beenden. Denn Möglichkeiten sind vorhanden: Dem Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur liegen derzeit 1606 freie Stellen vor und damit 113 mehr als im Juli des vergangenen Jahres. Zwei Drittel dieser Stellen richtet sich an Fachkräfte.
Wenn berufliche Qualifikationen fehlen, unterstützt die Arbeitsagentur daher arbeitslose und in größerem Umfang auch beschäftigte Menschen durch „abschlussorientierte Qualifizierungen“. Das sind Weiterbildungsmaßnahmen, die auf den Erwerb einer anerkannten Berufsqualifikation abzielen. Sie sind für Ungelernte oder Beschäftigte auf Helferniveau konzipiert, um deren Fähigkeiten und Kenntnisse in einem bestimmten Berufsfeld zu verbessern. Jährlich qualifizieren sich so rund 110 Personen mit Unterstützung der Agentur für Arbeit in der Region Fulda weiter. Schwerpunkte liegen in den Bereichen Transport- und Versandlogistik, in Büro und Sekretariat, in der Pflege, in Schutz und Sicherheit sowie in der Informatik. In den kommenden Wochen starten rund 40 Menschen mit einer solchen Qualifizierung. Wer sich für eine abschlussorientierte Qualifizierung interessiert, erhält Informationen über das Portal „www.mein-now.de“ der Bundesagentur für Arbeit. Kurzentschlossene sollten sich einen Beratungstermin direkt bei der Arbeitsagentur buchen unter https://web.arbeitsagentur.de/portal/terminvereinbarung/pc/agenturen/anliegenauswahl oder unter der kostenfreien Servicerufnummer 0 800 4 5555 00.
Auch wenn das Ausbildungsjahr am ersten August beginnt, ist ein Ausbildungsstart Anfang September oder Oktober möglich. Im Landkreis Fulda sind für dieses Jahr noch mehr als 500 freie Ausbildungsstellen gemeldet. Gute Chancen bestehen unter anderem im Baubereich, in Lager und Logistik, im Einzelhandel, im Büro, sowie in der Gastronomie oder in der Metallverarbeitung. „Wer bezüglich seiner beruflichen Zukunft noch keinen Plan hat, für den kann die Teilnahme an einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme oder einer Einstiegsqualifizierung Sinn machen“, rät die Agenturleiterin. In diesen durch die Arbeitsagentur finanzierten Angeboten lernen die Teilnehmenden unterschiedliche Berufe kennen, können fürs nächste Jahr einen passsenden Ausbildungsplatz finden oder ein Jahrespraktikum beim Arbeitgeber absolvieren. Für weitere Informationen und Unterstützung steht die Berufsberatung zur Verfügung. Eine Terminvereinbarung ist möglich unter 0800 4 5555 00 bzw. unter www.arbeitsagentur.de.
Der Arbeitsmarkt im Juli im Landkreis Hersfeld-Rotenburg
Die Arbeitslosigkeit in Waldhessen ist im Juli angestiegen. Die Zahl der Arbeitslosen liegt um 92 höher als im Juni bei 3138. Die Arbeitslosenquote beträgt 4,8 Prozent (Vormonat: 4,7 Prozent; Vorjahr: 4,5 Prozent). Der Anstieg der Arbeitslosigkeit ist zur Jahresmitte üblich und fällt in diesem Jahr etwas niedriger aus als im vergangenen Jahr. Katharina Henkel, Leiterin der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, erklärt den saisonalen Aufwuchs: „Bei uns melden sich im Sommer verstärkt Schulabgängerinnen und Schulabgänger, die bisher keinen Ausbildungsplatz finden konnten, oder junge Arbeitnehmende, die vom Betrieb nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss nicht übernommen werden konnten. Hinzu kommt der Halbjahreswechsel im Angestelltenbereich. Nach den Sommerferien verbessern sich die Vermittlungschancen erfahrungsgemäß wieder.“ Beim Vergleich zum Vorjahr wird die schwächere Konjunktur sichtbar: Die Anzahl der arbeitslosen Personen erhöhte sich gegenüber Juli 2025 um 218, bzw. 7,5 Prozent. Bei der Arbeitsagentur nehmen derzeit 1313 Menschen die Leistungen der Arbeitslosenversicherung in Anspruch. Das sind 226 mehr als vor einem Jahr (+20,8 Prozent). Das Jobcenter des Landkreises Hersfeld-Rotenburg zählt mit 1825 erwerbslosen Personen acht weniger als vor einem Jahr.
„Trotz der weiterhin geschwächten Konjunktur sehen wir Bewegung am Arbeitsmarkt“, erläutert Katharina Henkel. So haben sich im Juli zwar 41 Personen mehr aus einer Beschäftigung heraus arbeitslos gemeldet als im Vorjahr. Zugleich konnten 29 Personen mehr die Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Beschäftigung beenden. Möglichkeiten sind durchaus vorhanden: Dem Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur liegen derzeit 949 freie Stellen vor und damit 144 mehr als im Juli des vergangenen Jahres. Mehr als die Hälfte dieser Stellen richtet sich an Fachkräfte. Wenn berufliche Qualifikationen fehlen, unterstützt die Arbeitsagentur arbeitslose und in größerem Umfang auch beschäftigte Menschen durch „abschlussorientierte Qualifizierungen“. Das sind Weiterbildungsmaßnahmen, die auf den Erwerb einer anerkannten Berufsqualifikation abzielen. Sie sind für Ungelernte oder Beschäftigte auf Helferniveau konzipiert, um deren Fähigkeiten und Kenntnisse in einem bestimmten Berufsfeld zu verbessern. Jährlich qualifizieren sich so rund 70 Personen mit Unterstützung der Agentur für Arbeit in Hersfeld-Rotenburg weiter, im Schwerpunkt in den Bereichen Transport- und Versandlogistik, in Büro und Sekretariat, in der Pflege, im Bereich Schutz und Sicherheit sowie in der Informatik. In den kommenden Wochen starten rund 30 Menschen mit einer solchen Qualifizierung. Wer sich für eine abschlussorientierte Qualifizierung interessiert, erhält Informationen über das Portal „www.mein-now.de“ der Bundesagentur für Arbeit. Kurzentschlossene sollten sich einen Beratungstermin direkt bei der Arbeitsagentur buchen unter https://web.arbeitsagentur.de/portal/terminvereinbarung/pc/agenturen/anliegenauswahl oder unter der kostenfreien Servicerufnummer 0 800 4 5555 00.
Auch wenn das Ausbildungsjahr am ersten August beginnt, ist ein Ausbildungsstart Anfang September oder Oktober möglich. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sind für dieses Jahr noch mehr als 250 freie Ausbildungsstellen gemeldet. Gute Chancen bestehen u.a. im Baubereich, in Lager und Logistik, im Einzelhandel, im Büro, sowie in der Pflege. „Wer bezüglich seiner beruflichen Zukunft noch keinen Plan hat, für den kann die Teilnahme an einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme oder einer Einstiegsqualifizierung Sinn machen“, rät die Agenturleiterin. In diesen durch die Arbeitsagentur finanzierten Angeboten lernen die Teilnehmenden unterschiedliche Berufe kennen, können fürs nächste Jahr einen Ausbildungsplatz finden oder ein Jahrespraktikum beim Arbeitgeber absolvieren. Für weitere Informationen und Unterstützung steht die Berufsberatung zur Verfügung. Eine Terminvereinbarung ist möglich unter 0800 4 5555 00 bzw. unter www.arbeitsagentur.de.
