Lokales HEF 22.07.2026

301 Neue Diplomfinanzwirte für die hessische Steuerverwaltung

Bad Hersfeld (pm/gü) – Die Hessische Steuerverwaltung erhält Nachwuchs: 301 Studierende sind seit am Montag Diplom-Finanzwirtinnen und Diplom-Finanzwirte. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres dreijährigen Studiums an der Hessischen Hochschule für Finanzen und Rechtspflege (HHFR) beginnt für die Nachwuchskräfte nun ihr Berufsweg in der Hessischen Steuerverwaltung. Finanzminister Lorz gratuliert ihnen mit Oberfinanzpräsidentin Bepperling und Studiendirektor Jennemann zur Erreichung dieses Meilensteins.

Von links: Finanzminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, Teodora Paneva (Finanzamt Fulda), Jonas Fleck (Finanzamt Kassel), Paul Lachmann (Finanzamt Fulda), Jamie Arnold (Finanzamt Dillenburg), Yannick Daniel Kasper (Finanzamt Darmstadt) sowie Arush Neisi (Finanzamt Frankfurt am Main) und Direktor Karl Jennemann. Foto: Studienzentrum Rotenburg.

„Wenn Menschen an die Steuerverwaltung denken, denken sie oft zuerst an Steuererklärungen, Bescheide und Paragrafen. Doch die Bedeutung der Steuerverwaltung reicht weit darüber hinaus. Denn Steuern sind weit mehr als Zahlen auf einem Formular: Sie sind das Fundament, das unseren Staat zusammenhält. Sie schaffen die Voraussetzungen für sozialen Zusammenhalt und wirtschaftliche Stärke. Ich freue mich über 301 neue Kolleginnen und Kollegen, die sich zukünftig mit uns für Steuergerechtigkeit einsetzen werden. Herzlich willkommen im Team“, so Finanzminister Professor Dr. R. Alexander Lorz: „Die Fähigkeit, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln, wird künftig wichtiger sein denn je: Neue Gesetze, neue Technologien, neue gesellschaftliche Herausforderungen – all das erfordert Offenheit und Lernbereitschaft. Die Hessische Steuerverwaltung wird ihre Nachwuchskräfte auf ihrem weiteren Weg begleiten und unterstützen. Denn wir wissen: Eine moderne Verwaltung braucht Menschen, die bereit sind, ihr Wissen stetig zu erweitern. Ich bin gespannt darauf, welche Ideen unsere Absolventinnen und Absolventinnen einbringen werden, und freue mich auf die Zusammenarbeit.“

Oberfinanzpräsidentin Konstanze Bepperling sagte: „Die intensiven Jahre des Studiums, in denen Sie sich tiefgehend mit Steuergesetzen auseinandergesetzt und Fachwissen auf höchstem Niveau erworben haben, zeugen von Ihrem Engagement und Ihrer Leidenschaft für den öffentlichen Dienst. In Rotenburg und Frankfurt durften Sie in einer anstrengenden, abwechslungsreichen und bereichernden Zeit Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit erleben. Ich wünsche mir für Sie, dass Sie diese Haltung mit in Ihre berufliche Zukunft nehmen. Mit Ihrem Abschluss starten Sie in einer Zeit, in der künstliche Intelligenz und digitale Transformation nicht nur unsere Prozesse, sondern auch unsere Denkweisen verändern. In dieser dynamischen Arbeitswelt bleibt eines unverändert: der Mensch als Gestalter. Ihre Expertise, Ihr Urteilsvermögen und Ihre Fähigkeit, komplexe Sachverhalte zu bewerten, sind unverzichtbar – Technologie unterstützt uns, aber sie ersetzt nicht die Verantwortung, die wir als Verwaltung für Gesellschaft und Demokratie tragen. Nutzen Sie Ihr Wissen, um Brücken zu bauen zwischen Innovation und Menschlichkeit. Wir brauchen Sie und ich freue mich auf jede und jeden von Ihnen im Dienst unseres Landes und für die Gesellschaft! Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung und herzlich willkommen bei uns!“

Karl Jennemann, Direktor des Studienzentrums Rotenburg sagte: „Drei Jahre Studium enden mit diesem Abschluss. Für die Absolventinnen und Absolventen war das eine herausfordernde Zeit, in der sie die erforderlichen fachlichen Kenntnisse und berufspraktischen Fähigkeiten für ihr Berufsleben gelernt haben. Das Studium war sowohl während der Fachstudien als auch während der berufspraktischen Ausbildung geprägt durch die digitale Transformation und Innovation in der Steuerverwaltung. All die erlernten Inhalte werden die neuen Diplom-Finanzwirtinnen und Diplom-Finanzwirte nun in die alltägliche Arbeit einbringen und ihre Kompetenzen im Austausch mit ihren Kolleginnen und Kollegen in den Finanzämtern stetig weiterentwickeln.“

Die Jahrgangsbesten 2026 waren: Teodora Paneva (Finanzamt Fulda), Arush Neisi (Finanzamt Frankfurt am Main), Yannick Daniel Kasper (Finanzamt Darmstadt), Jonas Fleck (Finanzamt Kassel), Paul Lachmann (Finanzamt Fulda) sowie Jamie Arnold (Finanzamt Dillenburg). Während des dreijährigen Studiums wechseln Fachstudien an der Hochschule für Finanzen und Rechtspflege (HHFR) und darauf abgestimmte Praxisphasen im Finanzamt einander ab.  Abgabenrecht, Einkommen- und Ertragsteuern, die Umsatzsteuer sowie zahlreiche weitere Fachgebiete sind Bestandteil des Lehrplans. In den Ausbildungsfinanzämtern wird dieses Wissen dann an realen Fällen angewandt.