Ein Passant entdeckte die 28-Jährige später in rund 40 Metern Höhe in einer Baumkrone und alarmierte die Einsatzkräfte. Nach Angaben der Flugschule Parafly handelte es sich bei dem Unglück nicht um einen Gleitschirmunfall, sondern um einen Speedgliding-Unfall. Die Flugschule betont, dass sich beide Sportarten hinsichtlich Geschwindigkeit und Flugverhalten deutlich unterscheiden. Während Gleitschirme üblicherweise mit etwa 28 bis 38 Stundenkilometern fliegen, werden beim Speedgliding Geschwindigkeiten von 60 bis über 100 Stundenkilometern erreicht.
Nach derzeitiger Einschätzung der Flugschule herrschten zum Unfallzeitpunkt gute Wetterbedingungen und das Fluggerät sei technisch einwandfrei gewesen. Als mögliche Ursache wird ein Flugfehler vermutet. Die 28-Jährige habe nach einer längeren Flugpause nur über wenig aktuelle Flugpraxis verfügt.
Zudem weist die Flugschule darauf hin, dass Speedgliding am Elfer ausdrücklich verboten sei. Entsprechende Hinweise befänden sich an der Talstation sowie auf der Internetseite des Gebiets. Die österreichische Polizei ermittelt weiterhin zur genauen Unfallursache.
