In Krügers Gewichtsklasse -66 Kilogramm gingen 13 Kämpfer an den Start – es wurde nach 16er Liste gekämpft. Im ersten Kampf ging es gegen David Behrendt vom TSV Erbach und Krüger überraschte gleich mit einer Finte, um dann mit seiner Spezial-Technik anzugreifen. Das gelang und er erste Sieg stand nach 13 Sekunden fest. Ein gelungener Auftakt. Danach ging es gegen Christian Krauß vom TV Cannstatt. Obwohl der Cannstätter einen unangenehmen Griff in den Nacken hatte, befreite sich der Fuldaer immer wieder und kam mehrmals zu Wertungen. Nach drei Minuten Kampfzeit standen eine Waza-ari und zwei Yuko-Wertungen auf der Wertungstafel. bevor Krüger den Kampf mit Ippon für Harai-goshi beendete.
Somit war das Halbfinale erreicht und dort ging es gegen David Widmann. Für ihn war es ein Heimspiel, er wurde von den Tübinger Vereinskameraden entsprechend angefeuert. Christian Krüger blieb unbeeindruckt und erzielte nach einer Minute eine Yuko Wertung für Tai-otoshi. Auch danach blieb der Kampf ausgeglichen. Krüger konnte sich auf die knappe Führung aber nicht ausruhen und erzielte 30 Sekunde vor Ende der Kampfzeit noch eine Waza-ari Wertung für Seoi-otoshi. Für die restlichen Sekunden verteidigte er sicher seinen Vorsprung.
Im Finale ging es gegen Leon Koch von der MTV Ludwigsburg. Dort konnte Krüger an die starke Leistung zuvor aber nicht anknüpfen und verlor mit der zweiten Waza-ari Wertung nach einer Minute.
Als einziger Nicht-Württemberger im Feld freute sich Christian Krüger dennoch über den zweiten Platz – so kann es für den Gieseler in 2026 weitergehen.
