Tischtennis 10.01.2026

WTT Champions - Ovtcharov scheidet im Achtelfinale aus

Doha (pm/rg) - Mit einer spektakulären Aufholjagd ist Ying Han in das Viertelfinale des mit 500.000 US-Dollar dotierten WTT Champions Doha (7. bis 11. Januar) eingezogen. Die beste Abwehrspielerin der Welt machte gegen die Weltranglistenachte Chen Yi (China) einen 0:2-Satzrückstand wett. Vier Deutsche hingegen blieben im Achtelfinale auf der Strecke: Der Maberzeller Dimitrij Ovtcharov war gegen Taiwans Star Lin Yun-Ju chancenlos.

Dimitrij Ovtcharov. Archivfoto: Christine Görlich

Ovtcharov stand gegen Lin Yun-Ju auf verlorenem Posten. Nur einen Tag nach seinem beeindruckenden Erstrundenerfolg über World-Cup-Sieger Hugo Calderano (Brasilien) musste der Maberzeller beim 3:11, 5:11 und 6:11 die Überlegenheit des nahezu fehlerfrei aufspielenden Taiwanesen anerkennen. Im elften Aufeinandertreffen mit Lin war es insgesamt die siebte Niederlage für Ovtcharov, der 2025 beim World Cup noch knapp die Oberhand behalten hatte.

Ovtcharov befand nach der klaren Niederlage selbstkritisch: „Er hat mich heute überhaupt nicht zu meinem Spiel kommen lassen. Das Macht muss ich mir noch einmal in Ruhe anschauen, um es dann das nächste Mal wieder besser zu machen. Lin hat auf jeden Fall sehr stark gespielt, auch in taktischer Hinsicht. Gefühlt hat er keinen Fehler gemacht und mich permanent unter Druck gesetzt, so dass ich gar nicht zu meinem Spiel gefunden habe. Alles in allem war eine sehr gute Leistung von ihm, aber eben auch keine gute von mir - deshalb auch das klare Ergebnis.“

Damit kann Ovtcharov, und das ist die gute Nachricht, am Sonntag im Bundelsigaspiele des TTC Maberzell gegen Bad Homburg dabei sein.

 

Die Ergebnisse der Deutschen am Freitag

Damen-Einzel, Achtelfinale

Ying Han - Chen Yi CHN 3:2 (-4,-9,7,2,5)
Sabine Winter – Miyu Nagasaki JPN 2:3 (8,-4,-4,8,-6)

Herren-Einzel, Achtelfinale
Benedikt Duda – Lin Shidong CHN 2:3 (8,-6,-8,6,-6)
Dang Qiu – Felix Lebrun FRA 0:3 (-1,-7,-7)
Dimitrij Ovtcharov – Lin Yun-Ju TPE 0:3 (-3,-5,-6)

 

Dimitrij Ovtcharov. Archivfoto: Christine Görlich