„Das Wichtigste ist die tolle Gemeinschaft – wir können über alles reden“, freute sich Organisatorin und Bäuerin Brigitta Brähler-Fischer. 1996 startete das Bäuerinnenseminar erstmals mit zwölf Teilnehmerinnen im Bonifatiushaus. Seit drei Jahren bilden sich Bäuerinnen aus dem gesamten Landkreis Fulda fort, informieren sich über verschiedene Themen, tauschen Erfahrungen aus, lernen neue Perspektiven kennen und stärken ihr Selbstbewusstsein. „Wir wollten sie aus ihrem Alltag rausholen“, erklärte Brähler-Fischer.
Bei „Bäuerinnen on Fire – Risiken und Nebenwirkungen? Lesen Sie in der Packungsbeilage oder fragen Sie…“ dreht sich für die 32 Teilnehmerinnen alles rund um die Wechseljahre. „Die Wechseljahre bedeuten Veränderung: hormonell, körperlich, sozial und emotional. Den vielfältigen möglichen Symptomen und Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Gelenkschmerzen, Herzrasen oder Stimmungsschwankungen gehen wir auf den Grund, klären auf und suchen nach Lösungen“, erläuterte Brähler-Fischer.
Dafür haben die Verantwortlichen über die zwei Seminartage ein buntes Programm zusammengestellt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde es mit Physiotherapeutin Anke Freienstein-Schöppner sportlich. Bei einer kurzen Sportstunde trainierten die Bäuerinnen Kraft, Ausdauer und Gleichgewichtssinn, ehe nach dem Mittagessen mit Meta-Marie Jakobi getanzt wurde.
In verschiedenen Seminaren wurden die Wechseljahre aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Dabei gab Dr. Martina Schultheis Einblicke sowohl in die schulmedizinische als auch in die naturheilkundliche Perspektive.
„Wenn nicht nur die Marmelade kocht“ heißt das Thema von Tanja Masche. „Wir wollen, dass den Frauen klar wird, was in ihrem Körper vorgeht und wie sie die Symptome ausgleichen können“, sagte Brähler-Fischer. Dabei sei der Austausch zwischen den Bäuerinnen das Wichtigste. „Die Teilnehmerinnen sind kreativ und kommen aus der Praxis. Das stärkt unsere Gemeinschaft“, freute sich die Organisatorin über das durchweg positive Feedback.
