„Die Punkteausbeute und die Platzierung ist vollkommen in Ordnung“, zog Florian Roth ein kleines Fazit: Mit 23 Punkten aus 16 Spielen steht die SGEL auf dem elften Tabellenplatz. Mit Blick auf den jungen Kader seien die Verantwortlichen damit nicht unzufrieden. „Wenn wir den Kader betrachten – der aus vielen jungen Spielern besteht – ist das okay“. Allerdings wäre mehr möglich gewesen, die schwankenden Leistungen wirkten sich allerdings auch oft auf die Ergebnisse aus. „Wir haben einen sehr jungen Kader und personelle Probleme“, erläutert Roth die Gründe für die fehlende Konstanz. Besonders an den Ergebnissen am Ende der Hinrunde war dies zu erkennen. Bis auf die 0:4-Pleite in Dörnberg wurden die Spiele von Eiterfeld/Leimbach knapp mit meistens einem Tor entschieden. Dabei gab es mal ein 2:1-Coup in Soden, eine 0:1-Pleite gegen Eichenzell oder ein 2:2-Unentschieden in Lichtenau.
„Grundsätzlich gilt es, nachhaltig die Entwicklung der jungen Spieler fördern und das Ziel, den Klassenerhalt, nicht aus den Augen zu verlieren“, gibt Roth die Marschroute vor. Leicht wird es in der engen Verbandsliga allerdings nicht: Auf den Tabellenfünften Wolfhagen hat Eiterfeld/Leimbach sieben Punkte Rückstand, zu Calden/Meimbressen auf einem möglichen Abstiegsplatz sind es nur sechs Punkte Vorsprung. „Man sieht sehr viele Teams im Abstiegsrennen“. Einige hätten sich zudem im Winter verstärkt, „dementsprechend wird noch viel Druck von unten kommen. Die eine oder andere Mannschaft, die nicht damit gerechnet hat, wird noch reinrutschen“, meint Roth.
Die SGEL möchte den Klassenerhalt frühestmöglich eintüten. Allerdings ohne den vorherigen Coach Andreas Herzberg, der aus gesundheitlichen Gründen sein Amt niedergelegt hatte. „Die Mannschaft war sehr überrascht, hat sich aber verständnisvoll gezeigt“. Der Verein handelte zeitnah und stellte mit Andjelko Urosevic jüngst den Nachfolger vor. Zur Vorbereitung kann dieser dann auch auf die bis dato verletzten Hendrik Stumpf, Luca Pfalzgraf, Felix Rhön, Eric Behr und Levi Köller zurückgreifen. „Dann haben wir wieder mehr Optionen“.
