Das besondere beim FT-Generationen-Cup ist seit jeher das Reglement, wie Jugendwart Daniel Schreiner erklärte: „Wir mischen da komplett durch. In jeder Mannschaft spielt von der F- bis zur A-Jugend ein Spieler, dazu kommt noch ein Seniorenspieler.“ Auch beim Zählen der Tore haben sich die Verantwortlichen um Schreiner etwas Besonderes überlegt: „Tore von F- und E-Jugendlichen zählen fünffach, Tore von D- und C-Jugendlichen dreifach. Wenn ein A- oder B-Juniorenspieler trifft, zählt der Treffer immerhin noch einfach. Schießt der Seniorenspieler ein Tor, wird das gar nicht gezählt“, erläuterte Schreiner. So kommt beim Budenzauber eine einzigartige Atmosphäre zusammen, zu der alle Altersklassen des Vereins gleichermaßen beitragen: Über 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich Schreiner und Co. freuen, verteilt auf neun Mannschaften. „Mit Eltern und Zuschauern hatten wir aber bestimmt 350 Zuschauer in der Halle“, freute sich der FT-Jugendwart.
Der Spaß stand also traditionell auch am Sonntag im Vordergrund in der Gellingshalle, ein Sieger wurde am Ende aber natürlich trotzdem ermittelt: Im Finale konnte sich das Team „FT-Alex“, gecoacht vom langjährigen FT-Jugendtrainer Alexander Grimm, mit 7:0 gegen „FT-Ristic“ unter Seniorenspieler Mischa Ristic durchsetzen: „Das sieht natürlich deutlich aus, aber wenn ein F- oder E-Jugendlicher trifft und das fünffach zählt, kommen solche Ergebnisse eben manchmal zusammen“, schmunzelte Schreiner: „Aber auch die Ristic-Jungs haben es super gemacht. Insgesamt war das ein super Turnier, total fair und ohne Verletzte. Ich glaube, wir hatten überhaupt nur einen Freistoß.“
Trotz der geringeren Bedeutung der Ergebnisse wurden, wie in den Vorjahren, auch noch einige individuelle Auszeichnungen vergeben: So sicherte sich Jannis Herz die Torjägerkanone, Anton Wilhelm wurde bester Torwart. Den Titel des besten Spielers teilten sich Johannes Sonta und Emil Schmidt-Völzing. „Wir haben das damals gestartet, dass sich einfach alle im Verein mal Kennenlernen können“, so Daniel Schreiner abschließend: „Und das hat auch in diesem Jahr wieder super funktioniert.“
In der Pause hatten Pierre Weiß aus der Abteilungsleitung und Jugendleiter Schröder den Sportcoach des Sportkreises Fulda Hünfeld, Harald Piaskowski begrüßt. Dieser beglückwünschte den Verein zu der tollen Aktion und sagte: „Ich bin total begeistert.“ Er lobte die harmonische Atmosphäre, Der Nachmittag zeige, dass der Verein absolut verdient Förderungen aus dem Programm „Sport integriert Hessen“ erhalte. Zudem wurde Carsten Seifert nach vorne geholt, der bei FT die jungen Schiedsrichter betreut und dafür warb, sich noch für den bald startenden Neulingslehrgang anzumelden.
