Handball 31.01.2026

TVH will Tabellenführung behaupten - HSG-Frauen beim Schlusslicht

Osthessen (jk) – Es läuft momentan einfach für den TV Hersfeld in der Handball-Oberliga Nord: Am Samstag (19 Uhr) wollen die Festspielstädter ihre Serie mit einem Heimsieg gegen Dittershausen ausbauen. Die HSG Großenlüder/Hainzell muss zeitgleich auswärts bei Fuldatal/Wolfsanger ran. In der Frauen-Regionalliga spielt der TV Hersfeld am Samstag (18.30 Uhr) in Zwingenberg und eine Liga tiefer wollen die Frauen der HSG Großenlüder/Hainzell am Sonntag (17 Uhr) zuhause gegen Schlusslicht Twistetal II punkten.

Archivfoto: Christine Görlich.

Männer

Die Hersfelder dominieren die Oberliga. Elf Siege aus zwölf Spielen konnte der Tabellenführer bislang einfahren. Die einzige Niederlage bisher kassierte das Team von Trainer Dragos Negovan am zehnten Spieltag. Mit der TSG Dittershausen wartet ein unangenehmer Gegner. „Sie spielen sehr hart“, sagt Negovan über den Tabellenvierten. Bereits im Hinspiel hatte der Spitzenreiter einige Probleme. „Das Hinspiel haben wir mit Riesenglück gewonnen. Wir lagen sehr lange hinten“, erinnert sich der Coach. Zeitweise waren es sogar sieben Tore Unterschied. „In der zweiten Halbzeit hatten wir das Spiel dann gedreht“, so Negovan: „Wir wissen, was auf uns zukommt, und haben uns die Woche entsprechend vorbereitet.“ Dittershausen könnte mit zwei Zählern an Großenlüder/Hainzell vorbeiziehen, falls jene HSG patzt. Nach den vergangenen Ergebnissen kann der TVH aber zufrieden sein und Dittershausen mit breiter Brust empfangen. Gegen Gensungen/Felsberg II und Külte erzielte das Team von Negovan und Hüter insgesamt 80 Tore – eine absolute Hausnummer. Personell kann der Trainer auf dieselbe Mannschaft zurückgreifen wie zuletzt. Hinter dem Einsatz von Lasse Reinhardt stehe noch ein Fragezeichen. Reinhardt kämpft bereits seit beinahe zwei Monaten mit einer Daumenverletzung. „Er ist diese Woche locker ins Training eingestiegen – wir werden sehen“, so der Trainer.

Die HSG Großenlüder/Hainzell muss zur gleichen Zeit bei der HSG Fuldatal/Wolfsanger ran. Das Hinspiel konnten die Osthessen mit 39:35 für sich entscheiden. Mit Blick auf die vergangenen Ergebnisse der Hausherren kann sich die HSG auf einen offensivstarken Tabellensechsten einstellen. Der Hünfelder SV hat an diesem Wochenende spielfrei.

 

Frauen

Nach der denkbar knappen Niederlage vergangenes Wochenende möchten die Handballerinnen der HSG Großenlüder/Hainzell ein anderes Gesicht in der Oberliga zeigen. Am Sonntag (17 Uhr) gastiert das Tabellenschlusslicht Twistetal II in der Lüdertalsporthalle. „Das ist ein Pflichtsieg. Wenn wir gegen die nicht gewinnen, weiß ich auch nicht weiter“, sagt HSG-Trainer Liviu Pavel. In der Trainingswoche stand vor allem das Tempospiel auf dem Plan. „Wir müssen kontinuierlich über 60 Minuten Gas geben, um das Spiel zu gewinnen“, sagt Pavel. Auch wenn die HSG als klarer Favorit in die Begegnung geht, warnt der Coach dennoch davor, den Tabellenletzten zu unterschätzen: „So ein Spiel kann auch in die Hose gehen, wenn wir nicht konzentriert sind. Ich nehme solche Spiele sehr ernst. Wir müssen eiskalt sein.“ Personell kann die HSG beinahe aus dem Vollen schöpfen. Zudem sind Luca Christina Möller und Lisa Peppler, die am vergangenen Wochenende in der Schlussphase angeschlagen runter mussten, wieder voll einsatzbereit.

Ebenfalls in der Oberliga auf dem Parkett steht die Zweitvertretung des TVH. Die Hersfelderinnen sind am Samstag (18 Uhr) beim TSV Wollrode gefragt. Hersfelds erste Mannschaft muss in der Regionalliga am Samstag (18.30 Uhr) bei Schlusslicht Zwingenberg ran und will nach zwei Niederlagen nun endlich die ersten Punkte im neuen Jahr holen.