„Es war nicht der Test, den ich mir vorgestellt hatte“, sagte Hünfelds Trainer Johannes Helmke: „Die Grippewelle hat uns eingeholt.“ Am Samstag hatte der Coach gleich fünf Absagen mit gleichem Inhalt erhalten – die Spieler lagen mit Fieber zuhause. So musste der ein oder andere der anwesenden Akteure auf ungewohnter Position ran und es konnte kaum gewechselt werden, was sich nach einer intensiven Trainingswoche noch früh in der Vorbereitung bemerkbar machte. „Es war noch einiges an Sand im Getriebe. Phasenweise hat uns die Struktur gefehlt“, berichtete Helmke. Trotzdem waren die Hünfelder insgesamt die Mannschaft mit mehr Spielanteilen und es gab auch die ein oder andere Chance. So hatte zum Beispiel Max Lindemann eine gute Tormöglichkeit und auch nach Ecken wurde es mehrfach gefährlich. Die Gastgeber kamen vor allem mit Kontern vor das Hünfelder Tor, aber der HSV hielt seinen Kasten sauber. Helmke hofft nun, dass die Krankheitswelle schnell abebbt und nicht zum Saisonstart nochmal wieder kommt.
Borsch: Buberl (81. Knoblauch); Kharin, Kraus, Schäfer (46. Marschall), Dittmar (75. Reuter), Bittorf, Rößler (73. Fladung), Weinbach, Kraus, Schel, Barnewald.
Hünfeld: Maul; Häuser, Zöll, Dücker (36. Lindemann), Paliatka, Uth (46. Herr), Fröhlich, Gadermann, Ebert, Kassa, Trägler.
Tore: -
Zuschauer: 80.
