Bundesweit nehmen jedes Jahr rund 600.000 Schüler der sechsten Klassenstufe am Vorlesewettbewerb teil. Er gilt als einer der größten und traditionsreichsten Schulwettbewerbe Deutschlands und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Veranstaltet wird er seit 1959 von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, unterstützt von Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und kulturellen Einrichtungen sowie Förderern wie der Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank.
Auch an der Albert-Schweitzer-Schule zeigte der Wettbewerb erneut, wie inspirierend Lesen sein kann. Schulleiter Christian Bolduan begrüßte dazu knapp 100 Schüler in der Aula der Schule in der Schillerstraße. Die Klassensieger trugen mit Engagement Passagen aus ihren Lieblingsbüchern vor:
Tjark Szudmak (6a) aus „Der kleine Hobbit“ von J.R.R. Tolkien
Rebekka Geißler (6b) aus „Harry Potter und der Stein der Weisen“ von J.K. Rowling
Nala Kutscher (6c) aus „Rubinrot“ von Kerstin Gier
Jonathan Strowitzki (6d) aus „Rory Shy, der schüchterne Detektiv“ von Oliver Schlick
Die Jury, bestehend aus Christina Jahn (Leiterin der Stadtbücherei) und Buchhändlerin Johanna Mildner sowie von der Schule vertreten durch Diana Lautenschläger mit zwei Schülern des Deutsch-Leistungskurses, bewertete Lesetechnik, Interpretation und Textauswahl. Als Fremdtext mussten die Vorleser in diesem Jahr Passagen aus Cornelia Funkes „Tintenherz“ bewältigen.
„Alle Schülerinnen und Schüler haben in verschiedenen Bereichen Stärken gezeigt“, lobte die Jury. Letztlich setzte sich Jonathan Strowitzki knapp durch. Alle vier Klassensieger erhielten Urkunden, der Förderverein der Schule stellte Buchgutscheine als Preise zur Verfügung. Nun kann Jonathan zunächst durchatmen, bevor im Februar die ganze Schule ihm beim Kreisentscheid die Daumen drückt.
