Lokales VB 06.01.2026

Strowitzki gewinnt Vorlesewettbewerb an der Albert-Schweitzer-Schule

Alsfeld (pm/sim) – Der beste Vorleser der Albert-Schweitzer-Schule steht fest: Jonathan Strowitzki setzte sich beim diesjährigen Schulentscheid knapp gegen drei Mitschüler der Jahrgangsstufe sechs durch. Im Februar 2026 wird er die Schule beim Kreisentscheid vertreten.

Die Jury und die Vorsleser: Johanna Mildner, Christina Jahn, Lisa Sippel, Diana Lautenschläger, Yanik Greifendorf (hintere Reihe, v.l.) sowie Nala Kutscher, Rebekka Geißler, Tjark Szudmak und Schulsieger Jonathan Strowitzki (vordere Reihe, v.l.). Fotos: Jean Rossa.

Nala Kutscher, Rebekka Geißler, Tjark Szudmak und Jonathan Strowitzki (v.l.) waren die Klassensieger und nun im Rennen um den Schulsieg. Diesen errang Jonathan Strowitzki.

Schulsieger Jonathan Strowitzki.

Bundesweit nehmen jedes Jahr rund 600.000 Schüler der sechsten Klassenstufe am Vorlesewettbewerb teil. Er gilt als einer der größten und traditionsreichsten Schulwettbewerbe Deutschlands und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Veranstaltet wird er seit 1959 von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, unterstützt von Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und kulturellen Einrichtungen sowie Förderern wie der Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank.

Auch an der Albert-Schweitzer-Schule zeigte der Wettbewerb erneut, wie inspirierend Lesen sein kann. Schulleiter Christian Bolduan begrüßte dazu knapp 100 Schüler in der Aula der Schule in der Schillerstraße. Die Klassensieger trugen mit Engagement Passagen aus ihren Lieblingsbüchern vor:

Tjark Szudmak (6a) aus „Der kleine Hobbit“ von J.R.R. Tolkien

Rebekka Geißler (6b) aus „Harry Potter und der Stein der Weisen“ von J.K. Rowling

Nala Kutscher (6c) aus „Rubinrot“ von Kerstin Gier

Jonathan Strowitzki (6d) aus „Rory Shy, der schüchterne Detektiv“ von Oliver Schlick

Die Jury, bestehend aus Christina Jahn (Leiterin der Stadtbücherei) und Buchhändlerin Johanna Mildner sowie von der Schule vertreten durch Diana Lautenschläger mit zwei Schülern des Deutsch-Leistungskurses, bewertete Lesetechnik, Interpretation und Textauswahl. Als Fremdtext mussten die Vorleser in diesem Jahr Passagen aus Cornelia Funkes „Tintenherz“ bewältigen.

„Alle Schülerinnen und Schüler haben in verschiedenen Bereichen Stärken gezeigt“, lobte die Jury. Letztlich setzte sich Jonathan Strowitzki knapp durch. Alle vier Klassensieger erhielten Urkunden, der Förderverein der Schule stellte Buchgutscheine als Preise zur Verfügung. Nun kann Jonathan zunächst durchatmen, bevor im Februar die ganze Schule ihm beim Kreisentscheid die Daumen drückt.