Der Zug war von Malaga in Richtung Madrid unterwegs, als die hinteren Wagen entgleisten. In diesem Moment näherte sich ein Hochgeschwindigkeitszug aus Madrid, der in Richtung Huelva unterwegs war. Es kam zur Kollision, einige Wagen des zweiten Zugs stürzten eine Böschung hinunter. Die Hochgeschwindigkeitsstrecke wurde vorerst gesperrt. Mit Untersuchungsergebnissen zur Unfallursache auf der laut des spanischen Verkehrsministers erst im vergangenen Jahr überholten und ausgebauten Strecke wird frühstens in einem Monat gerechnet.
Wie am Montagabend bekannt wurde, soll es auch Deutsche unter den Opfern geben: Davon müsse das Auswärtige Amt derzeit ausgehen, hieß es aus Berlin. Über eine Anzahl könnten allerdings noch keine zuverlässigen Angaben gemacht werden. Die Zahl der Toten insgesamt stieg auf 40, Verletzte gebe es gut 170 - fast 30 davon schwer.
