Auch auf dem Eis wurden die Erwartungen erfüllt. Von Beginn an entwickelte sich eine temporeiche Partie mit vielen Torchancen auf beiden Seiten. Den ersten Treffer des Abends erzielten die Gäste bereits in der vierten Spielminute, als Rückkehrer Tom Berlin die Wölfe in Führung brachte. Die Antwort der Luchse ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Nur zwei Minuten später glich Julius Kranz nach Vorarbeit von Maier und seinem Bruder Paul Kranz zum 1:1 aus.
Nach dem Ausgleich verloren die Lauterbacher allerdings kurzzeitig den Faden. Kleine Unachtsamkeiten und individuelle Fehler luden die Schönheider immer wieder zu gefährlichen Chancen ein – und diese nutzten sie eiskalt. Zwei Treffer von Tomas Rubes sowie ein Tor von Florian Heinz sorgten innerhalb weniger Minuten für einen 1:4-Rückstand aus Sicht der Luchse. Ein Abstand, der gegen eine Spitzenmannschaft wie Schönheide nur schwer aufzuholen ist.
Nach der ersten Drittelpause zeigten die Luchse jedoch Moral und fanden zurück ins Spiel. Phasenweise schnürten sie die Wölfe in deren eigenem Drittel ein und erspielten sich zahlreiche Chancen. Eine davon verwertete Tobias Schwab zum 2:4-Anschlusstreffer. Kurzzeitig keimte bei den 438 Zuschauern Hoffnung auf, doch die Gäste hatten erneut die passende Antwort parat: Jan Meixner stellte nur eine Minute später den alten Abstand wieder her und sorgte für den 2:5-Pausenstand.
Im letzten Spielabschnitt agierten die Schönheider Wölfe abgeklärt und ließen defensiv kaum noch etwas zu. Zudem erhöhten sie durch Lukas Lenk auf 2:6. Den Schlusspunkt aus Lauterbacher Sicht setzte Matyas Welser mit dem Treffer zum 3:6-Endstand.
Trainer Dieter Reiss brachte es im anschließenden Trainertalk auf den Punkt: „Die Leistung meiner Mannschaft war in Ordnung. Wir haben in den ersten 20 Minuten ein paar blöde Fehler gemacht und Schönheide hat diese eiskalt ausgenutzt. Das ist halt Eishockey.“
Für die Lauterbacher Luchse geht es nach der Heimniederlage am kommenden Wochenende auswärts weiter. Am Samstag, den 17. Januar, treffen die Vogelsberger um 19.30 Uhr auf den ESC Dresden, der aktuell nur drei Punkte hinter den Chemnitz Crashers auf dem fünften Tabellenplatz liegt.
