Eishockey 10.01.2026

Regionalliga Ost – Topspielzeit im Luchsbau: Schönheide zu Gast

Lauterbach (pm/jah) – Den Lauterbacher Luchsen steht am Samstag ein echtes Topspiel in der Eishockey-Regionalliga Ost bevor. Ab 19 Uhr gibt es in der Lauterbacher Eissportarena wieder jede Menge Action, wenn mit den Schönheider Wölfen ein direkter Tabellennachbar und echter Brocken im Luchsbau zu Gast ist.

Foto: St. Rü

Michael Hodge verlässt die Luchse. Foto: Martin Hanke

Die Wölfe reisen nicht nur mit ordentlich Offensivpower, sondern auch mit großer Unterstützung an: Über 100 Fans aus Sachsen werden ihr Team begleiten und alles daransetzen, das Auswärtsspiel gefühlt zum Heimspiel zu machen. Auf dem Eis wartet ebenfalls eine große Herausforderung auf die Luchse.

Sportlich gehen die Gäste als klarer Favorit in die Partie. Mit elf Punkten Vorsprung stehen die Schönheider Wölfe aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz der Regionalliga Ost. In der laufenden Hauptrunde mussten sie sich bislang lediglich dem Tabellenführer FASS Berlin geschlagen geben. Der sehr ausgeglichene Kader der Wölfe erlaubt es ihnen, über volle 60 Minuten hohen Druck auszuüben. Für Schönheide sind drei Punkte enorm wichtig, um weiter am Spitzenreiter dranzubleiben und den Abstand zu verkürzen – entsprechend motiviert werden die Gäste auftreten.

 Doch die Lauterbacher Luchse müssen sich keineswegs verstecken. Gerade vor heimischem Publikum zeigte das Team in den vergangenen Partien, welches Potenzial im Kader steckt und dass man mit einer konzentrierten Leistung auch gegen die Titelfavoriten der Liga bestehen kann. Trainer Dieter Reiss kann dabei wie zuletzt auf einen Großteil seines Kaders zurückgreifen. Ein Fragezeichen steht allerdings weiterhin hinter den Grund-Brüdern, die zuletzt verletzungsbedingt pausieren mussten.

Positive Nachrichten gibt es hingegen auf der Torhüterposition: Mit Benjamin Vavrena steht ein Neuzugang zur Verfügung. Nach dem Weggang von Mateusz Majewski setzen die Luchse künftig auf die Dienste des Deutsch-Tschechen, der dem Team zusätzliche Stabilität verleihen soll. Alles ist angerichtet für ein hochklassiges und emotionales Duell. Nicht mehr mit dabei sein wird dann allerdings Topscorer Michael Hodge: Nachdem Heimspiel am vergangenen Samstag gegen Tornado Niesky kam Hodge auf die Verantwortlichen der Luchse zu und bat um die vorzeitige Auflösung seines Vertrages – ihn zieht es nach England. Die Luchse bedanken sich bei Michael Hodge für seinen Einsatz und wünschen ihm für seinen weiteren sportlichen und persönlichen Weg alles Gute.