Männer
„Die Pause hat nach dem Spektakel gegen Baunatal echt gutgetan“, sagt Peppler. Vor etwas mehr als einen Monat gastierte die HSG in Baunatal. Und das Spiel hatte es in sich: 42:42 trennten sich beide Teams. Auf der anderen Seite stoppten Weihnachten und Neujahr einen guten Lauf der Großenlüderer, die seit drei Spielen ungeschlagen sind. In den vergangenen Wochen konnten sich die Spieler auskurieren und erholen. Anfang Januar stiegen die Handballer wieder ins Training ein. „Davor haben die Jungs einen Trainingsplan bekommen, den sie in der Pause abzuarbeiten hatten“, erklärt Peppler. Und alle schienen sich auch dran gehalten zu haben. „Die Jungs waren fit und gleich gut da. Wir konnten sofort gut starten“, freut sich der Coach. Vor dem ersten Spiel des Jahres gegen Bettenhausen schaut Peppler nur auf sein eigenes Team. „Ich erwarte, dass wir gleich gut reinkommen und den guten Flow aus den letzten Spielen mitnehmen“. Die Osthessen wollen sofort mit einem positiven Gefühl ins neue Jahr starten. „Wir müssen unsere Hausaufgaben machen. Wenn wir in unser Tempospiel kommen, sind wir schwer zu knacken“, weiß Peppler. Besonders zuhause überzeugte die HSG bislang und konnte alle vier Heimspiele für sich entscheiden. Personell kann der Coach aus den vollen schöpfen. Bevor es in Großenlüder am Sonntag sportlich rund geht, werden in der Halle noch die Schecks aus der Spendenaktion für den Elternverein für leukämie- und krebskranke Kinder Gießen im Rahmen des Heimspieltags Anfang Dezember übergeben.
Ebenfalls zurück auf dem Parkett ist der Hünfelder SV. Am Samstag (19.30 Uhr) reist das Team von Trainer Stephan Kimpel zur HSG Wesertal. Mit dem Tabellenfünften der Oberliga wartet eine schwere Aufgabe zum Neujahresauftakt. Die Handballer des TV Hersfeld haben dieses Wochenende spielfrei.
Frauen
Zum Saisonauftakt mussten die Handballerinnen des TV Hersfeld großes Lehrgeld zahlen. 22:39 hieß es am Ende bei der starkbesetzten HSG Gedern/Nidda. Nun hat das Team von Trainerin Sabine Teichmann die Chance auf eine Revanche. Und die wollen die Handballerinnen auch nutzten. „Das Spiel in Nidda ist eine Bank gewesen. Wir kamen mit der Schnelligkeit und Härte, aber auch dem Harz nicht zurecht. Wir haben aber jetzt einen Weg gefunden“, so Teichmann. Eine weitere hohe Niederlage soll vermieden werden. Dabei müssen die Hersfelderin besonders auf die guten Außenspielerinnen der Gäste achten. „Sie stehen in der Abwehr kompakt und haben einen schlagkräftigen Angriff. Da müssen wir in unserem Rahmen dagegenhalten“, erläutert die Trainerin. Doch sind die Hersfelderinnen haben sie sich mittlerweile auf einem soliden achten Tabellenplatz festgespielt und wollen den auch nicht mehr so schnell hergeben. „Wir wollen schnell ins Spiel finden, unsere Qualität aufs Feld bringen und aus einer kompakten Abwehr raus in schnelle Gegenstöße kommen“, sagt Teichmann. Aufgrund einiger Urlauberinnen sind die Hersfelderinnen erst Anfang der Woche wieder ins Training eingestiegen. „Die Mädels haben aber einen Trainingsplan bekommen, an den sie sich alle streng halten“, berichtet die Trainerin. Personell kann Teichmann beinahe aus den Vollen schöpfen. Lediglich Hannah Söllner und Anne Manteufel fallen zum Heimauftakt im neuen Jahr aus.
Auch die Zweitvertretung des TVH ist am Samstag (16 Uhr) gefragt, sie empfangen die SG Kirchhof II. Zwei Stunden später spielt auch die HSG Großenlüder/Hainzell. Vor heimischem Publikum geht es für das Team von Liviu Pavel gegen den Tabellenvierten, den SV Reichensachsen um wichtige Zähler.
