Lokales FD 12.01.2026

Märchenhaftes Musical – „Die Schöne und das Biest“ in Fulda

Fulda (jah) – Mit viel Gefühl, eindrucksvoller Bühnenkunst und moderner Musik begeisterte „Die Schöne und das Biest“ am Sonntag das Publikum in der Fuldaer Esperantohalle. Das Theater Liberi gastierte mit seinem Musical-Highlight „Die Schöne und das Biest“ und entführte die Zuschauerinnen und Zuschauer in eine Welt voller Poesie, Emotionen und Fantasie.

Foto: Natalia Lindt

In einer zeitgemäßen und zugleich märchenhaften Inszenierung erzählte das Ensemble die bekannte Geschichte über die Kraft der wahren Liebe. Gefühlvolle Eigenkompositionen, romantische Balladen und poppige Songs mit Ohrwurmcharakter wechselten sich mit humorvollen Momenten ab und sorgten für große Begeisterung im Publikum. Die bestens ausgebildeten Darsteller überzeugten dabei nicht nur gesanglich, sondern auch mit abwechslungsreichen Choreografien und viel Spielfreude. Besonders eindrucksvoll präsentierte sich das wandelbare Bühnenbild, das mühelos zwischen Belles Zuhause und dem verzauberten Schloss wechselte. Liebevoll gestaltete Kulissen und funkelnde Kostüme ließen die Märchenwelt lebendig werden und sorgten für staunende Blicke – vor allem bei den jüngeren Besucherinnen und Besuchern.

Im Mittelpunkt stand die bekannte Geschichte des Prinzen, der durch einen Fluch in ein furchteinflößendes Biest verwandelt wurde. Als Belle gezwungen ist, im Schloss zu leben, entwickelt sich aus anfänglicher Angst langsam Neugier und schließlich Zuneigung. Mit viel Feingefühl zeigte das Musical, wie Belle hinter die raue Fassade blickt und erkennt, dass Mitgefühl, Vertrauen und Liebe selbst den stärksten Zauber brechen können. Das Publikum honorierte die gelungene Aufführung mit lang anhaltendem Applaus. Am Ende blieb vor allem eines: die Erkenntnis, dass alte Märchen auch heute nichts von ihrer Magie verloren haben – besonders dann nicht, wenn sie so lebendig, modern und berührend erzählt werden wie an diesem Nachmittag in der Esperantohalle.

"Die Schöne und das Biest" in der Fuldaer Esperantohalle - Teil 1. Fotos: Natalia Lindt