Handball 19.01.2026

Männer-Oberliga – HSG schlägt Bettenhausen deutlich – HSV verliert

Großenlüder/Oedelsheim (jah/sim) – Die HSG Großenlüder/Hainzell ist mit einem deutlichen 48:28 (19:12)-Erfolg gegen den VfB Bettenhausen in das Handball-Jahr 2026 gestartet. Die Gäste konnten zu Beginn der Partie noch einigermaßen mithalten, das Team von Sebastian Peppler setzte sich am Ende aber genauso deutlich wie hochverdient durch. Weniger erfolgreich verlief der Restrundenauftakt für den Hünfelder SV: Bei der HSG Wesertal kassierte die Mannschaft von Stephan Kimpel beim 29:37 (12:17) die zehnte Niederlage im elften Saisonspiel.

Michael Blinzler und die HSG Großenlüder/Hainzell starteten mit einem deutlichen Sieg ins Handball-Jahr 2026. Foto: Christine Görlich

HSG Großenlüder/Hainzell – VfB Bettenhausen 48:28 (19:12)

Die HSG Großenlüder/Hainzell ist mit einem deutlichen gegen den VfB Bettenhausen ins neue Jahr gestartet. Nachdem sich das Spiel in der Anfangsphase noch ausgeglichen gestaltete, setzte sich der Favorit ab der 20. Minute zunehmend ab und ließ keine Zweifel mehr am Ausgang der Begegnung aufkommen. „Wir sind zwischenzeitlich schon mal auf 11:7 weggezogen und haben da genau das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten“, zeigte sich HSG-Trainer Sebastian Peppler zufrieden. „Für das erste Spiel waren schon viele Sachen ordentlich“, so Peppler: „Da waren auch einige Szenen dabei, in denen Bettenhausen etwas mehr Glück hatte, bei Abprallern beispielsweise. Dadurch blieb es eng.“ Nach der Pause drückte die HSG weiter aufs Tempo, erhöhte kontinuierlich den Vorsprung und nutzte die Tiefe des Kaders konsequent aus. „Ich konnte jeden einsetzen, das war eine tolle Teamleistung. Die Jungs haben Vollgas gegeben und das bis zum Ende durchgezogen“, lobte der Trainer. Ein kleiner Kritikpunkt blieb aus Sicht Pepplers dennoch. „Wir wollten eigentlich unter 25 Gegentoren bleiben. Das ist vielleicht das Haar in der Suppe, wenn man eines suchen will“, sagte er, schob aber hinterher: „Unter dem Strich war es ein gutes Spiel, um reinzukommen.“ Bester Torschütze auf Seiten der Gastgeber war Dominik Malolepszy mit herausragenden elf Treffern und perfekter Bilanz von der Siebenmeterlinie (4/4).

Großenlüder/Hainzell: Masche, Weinbörner (3), Bosold (5), Kirsch (3), Wessling (3), Münker (1), Malolepszy (11/4), Herber, L. Dimmerling (1), Blinzler (6), Deppe (4), H. Dimmerling (6), Nechvatal (5)

 

HSG Wesertal – Hünfelder SV 37:29 (17:12)

„Wir sind sehr gut reingestartet, die Anfangsphase war wirklich stark. Unser Matchplan ist zunächst voll aufgegangen“, analysierte HSV-Trainer Stephan Kimpel. Mit zunehmender Spielzeit nutzte der favorisierte Gastgeber jedoch seine individuelle Klasse. „Wir haben den Plan dann teilweise verlassen, weil uns noch Automatismen fehlen. Das hat Wesertal gnadenlos ausgenutzt“, so Kimpel. Nach der Pause zog die HSG vor allem über ihr Tempospiel davon. „Da haben wir in der Abwehr keinen Zugriff bekommen, sie sind zu leichten Toren gekommen“, erklärte der Trainer. Dennoch sei seine Mannschaft näher dran gewesen: „Der Acht-Tore-Unterschied ist am Ende ein bisschen zu hoch. Es wäre mehr drin gewesen.“ Bereits am kommenden Wochenende wartet mit dem Derby gegen Großenlüder die nächste schwere Aufgabe. „Sie gehören zu den Top vier und spielen einen sehr schnellen Handball. Aber ein Derby hat immer seine eigenen Gesetze – wir wollen sie so lange wie möglich ärgern“, blickte Kimpel voraus.

Hünfelder SV: Ebner, Müller (4), Simon (1), Martin (3), Theiß (3), Tölle (2), Freybott (2), Mangels (3), Ledermann (5), Brunst (6), Strauß (1), Vogel, Köster (3), Dworog (2), Simon (2), Meier.