Großenlüder/Hainzell – Hünfeld 35:29 (17:12)
In Großenlüder trafen zwei Welten aufeinander. Während die Hausherren auf Tabellenrang drei stehen, bildet Hünfeld das sportliche Schlusslicht der Liga – hinter dem HSV stehen nur noch die zurückgezogenen Mannschaften Eschwege und Wanfried. Die Gastgeber wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und übernahmen von Anfang an die Führung. „Der Sieg von Großenlüder war nie wirklich gefährdet, wir haben uns aber immer zurückgekämpft. Ich bin mega stolz auf meine Jungs“, sagte HSV-Trainer Stephan Kimpel. Beste Schützen bei den Großenlüderern waren Theo Sauerbier mit neun und Justus Gute mit sechs Treffern. „In der ersten Halbzeit hat Theo einige Bälle liegen gelassen, die er in der zweiten Halbzeit dann gemacht hat. Da haben auch seine Mitspieler für ihn gearbeitet“, lobte Kimpel. Auch wenn der HSV gegen Großenlüder/Hainzell die mittlerweile elfte Saisonniederlage einstecken musste, ist der Coach zufrieden mit dem Einsatz seines Teams – insbesondere da die Hausherren die 40-Tore-Marke nicht knacken konnten. „Viele andere Teams haben gegen Großenlüder 40 Tore oder mehr kassiert. Da sind wir mit 35 noch gut bedient“, so Kimpel, der anfügte: „Wir konnten sie sehr lange über die 60 Minuten ärgern, wie vorgenommen.“
Großenlüder/Hainzell: Masche, Sippel (1), Weinbörner (2), Bosold (7), Kirsch (2), Wessling (3), Münker (5/4), Hendus, Malolsepszy (3/1), Herber, L. Dimmerling (2), Blinzler, Deppe (3), H. Dimmerling (5), Nechvatal (2).
Hünfelder SV: Schäfer (2), Menth, Reuchsel (3), Gute (6), Aha (1), Kaub (3), Sauerbier (9/1), Hohmann, Schramm (4), Becker (1), Simon.
Külte – Hersfeld 33:40 (18:24)
„Wir haben das Spiel von Anfang an kontrolliert“, sagte TVH-Trainer Dragos Negovan zum Spiel in Külte. Bis zur Pause konnten sich die Osthessen eine komfortablen 24:18-Führung herausspielen. „Wir hätten noch höher führen können“, so Negovan, doch die Chancenauswertung ließ noch zu Wünschen übrig: „Wir haben einige Bälle in der Abwehr geholt und leider das leere Tor nicht getroffen“, haderte der Coach. Zudem konnte von insgesamt vier Siebenmetern nur einer verwandelt werden. Im zweiten Durchgang konnte Hersfeld seine Führung zunächst auf neun Tore ausbauen, ließ die Gastgeber kurz vor Schluss aber auch nochmal auf drei Tore rankommen. „Wir hatten sechs Wochen Pause und wussten nicht, wo wir stehen“, erklärte Negovan: „Külte ist ein unangenehmer Gegner, da hatten wir schon im Hinspiel unsere Probleme gehabt.“ Mit elf und zehn Treffern waren Felix Rehberg und Jannik Bachus die besten Schützen des TVH. „Felix und Jannik haben echt gut gespielt. Gerade Felix hat aus elf Versuchen elf Tore gemacht“, lobte Negovan. Die Hersfelder konnten sich auch in Külte über große Unterstützung der eigenen Fans freuen. „Das war beinahe ein Heimspiel für uns. Sie waren viel Lauter als die von Külte“, freute sich der Coach.
Hersfeld: Becker (2), Wiegel (2), Kehl, Thole, Bachus (10), Teichmann (1), Holzschuh, Kürten, Rübenstahl (4), Rehberg (11), Petersen (4), Krause, Mudrak, Hasselbach, Voß, Reinhardt (6/1).
