Trotz grauen Nebels und einer eventuell nicht ganz so langen Nacht, standen die ersten Ski- und Snowboardfahrer pünktlich zur Liftöffnung bereit. In diesem Winter hatten sie sich einige Zeit gedulden müssen, bis die Saison in der Rhön eröffnet wurde. „Von oben gab es bisher nur ein bisschen Kosmetik, dass es ein bisschen winterlich aussieht“, sagte Florian Heitmann, Betriebsleiter Ski- und Rodelarena Wasserkuppe: „Deshalb hat es auch ein bisschen gedauert, bis wir alles beschneit hatten.“ Nach einem ersten Versuch beim Wintereinbruch im November waren die Temperaturen wieder lange zu hoch gewesen. An Weihnachten konnten die Schneemaschinen dann wieder laufen, aber erstmal auch nur kurz und teilweise mit Einschränkungen durch den starken Wind, der die weiße Pracht gleich wieder verwehte. „Wir hatten nach dem ersten Feiertag Inversionswetterlage“, berichtete Heitmann. Auf der Wasserkuppe war es wärmer als in den Tälern und zu warm für die Kunstschneeproduktion.
Am Dienstag konnten die Maschinen dann wieder laufen. Am Silvestertag war das Team bis spät in die Nach im Einsatz, um die Piste zu präparieren. Vorerst haben nur die Märchenwiesen-Abfahrt mit zugehörigem Lift sowie der Zauberteppich mit dem umliegenden Hang geöffnet. „Wir hoffen, dass von oben noch was kommt“, blickt Heitmann auf die kommenden Tage. Sobald das Wetter es ermögliche, soll den Besuchern noch mehr geboten werden – wenn genug Naturschnee kommt, wäre als erstes der Rodelhang mit zugehörigem Lift dran. Bis dahin müssen sich die Besucher mit dem Rhönbob begnügen, der zwar an Neujahr nicht in Betrieb ist, ab Freitag aber wieder öffnet.
