Volleyball 29.01.2026

Landesliga – HSV-Männer stark in Form – Sieg beim Tabellenführer

Hünfeld (pf) – Es geht bergauf: Nachdem die Volleyballer des Hünfelder SV sich über die Winterpause sammeln konnten und auch im Training wieder besser besetzt sind, stimmten in der Landesliga Nord die Ergebnisse seit dem Jahreswechsel weitgehend.

Beim Spitzenreiter Vellmar II gewann der HSV und sammelte wichtige Punkte im Klassen-Kampf. Foto: Verein

Hünfeld – TV Salmünster 2:3 (25:21, 23:25, 30:28, 19:25, 7:15) und Hünfeld – VfL Marburg 3:0 (25:23, 25:20, 25:21)

Heimspieltag zum Jahresauftakt: Am 18. Januar begrüßte der HSV die direkten Konkurrenten aus Salmünster und Marburg in der Haunestadt. Gegen den TV Salmünster mit seinen zwei Ausnahmespielern im Kader zog das Team von Uli Bönsch zur knapp den Kürzeren, holte beim 2:3 aber immerhin einen Punkt: „Es war ein bisschen schade, weil mehr drin war. Aber das lag an uns“, so der HSV-Spielertrainer. Im zweiten Spiel des Tages konnten die Hünfelder dann aber den VfL Marburg glatt mit 3:0 bezwingen. „Wir konnten ab Dezember unseren Spielstil stabilisieren. Das merkt man jetzt – die Ergebnisse werden besser, aber es sieht auch besser aus, was wir zusammenkriegen“, war Bönsch zufrieden mit vier von sechs Punkten aus dem Heimspieltag: „Das hängt natürlich auch mit Trainingsbeteiligung und -intensität zusammen. Der Kader ist wieder etwas breiter“.

 

SSC Vellmar II – Hünfeld 2:3 (25:27, 21:25, 25:18, 27:25, 13:15)

Vergangenen Sonntag ging die Reise dann mit breiter Brust zum Tabellenführer: Vellmar II hatte am allerersten Spieltag in Gießen verloren – und seither über vier Monate nicht mehr. Der Hünfelder SV schaffte nun den Coup und gewann mit 3:2 beim Spitzenreiter. „Das war eine angenehme Sache für uns“, lachte Trainer Bönsch: „Man konnte nicht unbedingt damit rechnen, aber wir haben wirklich gut gespielt“, sah der Coach weiterhin deutliche Fortschritte. Der Regionalliga-Unterbau der Nordhessen war spielstark, allerdings auch jung: „Sie haben ein paar Fehler gemacht und waren auch emotional“, schilderte Bönsch: „Mit etwas Glück wäre ein 3:1 drin gewesen – aber wenn wir den ersten Satz verlieren, kann es auch ganz anders ausgehen“. So aber waren zwei weitere ganz wichtige Punkte auf dem Konto. Sicher sein kann sich der HSV damit aber noch lange nicht, denn drei Absteiger sind möglich, und in diesem Fall hätten die Hünfelder aktuell nur einen Zähler Vorsprung bei noch vier verbleibenden Spielen. Weiter geht es für Bönsch und Co. am Samstag, 7. Februar (16 Uhr) bei Hungen/Gedern.

Hünfeld: M. Bönsch, U. Bönsch, Wehner, Ilin, Hurbik, Lochner, Zukauskas, Rohrbach, Janzen, Drzewiecki, Diemer.