Lokales FD 17.01.2026

K+S widerspricht Bürgerinitiative: Halde Neuhof-Ellers ist standsicher

Neuhof (pm/gü) – Die Halde Neuhof-Ellers ist kein Sanierungsfall – sie ist standsicher und bedroht auch nicht das Trinkwasser. K+S weist anderslautende Behauptungen entschieden zurück, die in dieser Woche auf einer öffentlichen Veranstaltung der Bürgerinitiative Umwelt Neuhof aufgestellt wurden. Spekulationen, die Halde sei instabil, entbehren jeder Grundlage, schüren Ängste und schaden den Menschen vor Ort.

Archivfoto: Christine Görlich.

K+S liegen keine Hinweise vor, die die Behauptungen von Ralf Krupp belegen oder als plausibel erscheinen lassen. K+S überwacht sowohl die Halde als auch den Untergrund engmaschig. Keine der daraus gewonnenen Daten unterstützen die Behauptungen von Ralf Krupp oder der Bürgerinitiative Umwelt Neuhof. Dr. Stefan Weber, Werkleiter Neuhof-Ellers, sagt: „Es ist verwerflich, Menschen mit haltlosen Behauptungen zu verunsichern und Ängste zu schüren. Wer solch schwerwiegende Vorwürfe veröffentlicht, muss sie auch belegen. Stützende Belege oder Daten hat Ralf Krupp aber nicht vorgebracht.“ Die 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Neuhof-Ellers stellen jeden Tag sicher, dass der Kali-Bergbau so umweltverträglich wie möglich ist und vor allem den höchsten Sicherheitsstandards entspricht, so Weber weiter. „Ich verurteile aufs schärfste, dass die hervorragende Arbeit meiner Kolleginnen und Kollegen öffentlich diskreditiert wird.“

Die Rückstandshalde des Werks Neuhof-Ellers sei ein technisches Bauwerk. Die Standsicherheit sei nachgewiesen und werde regelmäßig kontrolliert. Es gebe keine Hinweise auf turnhallengroße Hohlräume. Es gebe auch keine wasserführenden Risse oder Karste im Haldenkern. Das hätten für die Halde Neuhof-Ellers auch Bohrungen in den Haldenkern bestätigt. Das Innere der Halde sei fest wie Gestein. „Behauptungen, es würden jedes Jahr turnhallengroße Hohlräume in der Halde gebildet, wodurch die Halde irgendwann einstürzen und eine Abdeckung somit Ihre Wirkung verlieren würde, entbehren jeglicher Grundlage und gehören ins Reich der Fabeln“, sagt Weber.

Es gebe keine Hinweise darauf, dass der Haldenkörper aus dem Bereich des Alte-Wiese-Tals mit Grundwasser angeströmt wird. Der Grundwasserspiegel liege sowohl nördlich als auch südlich der Halde tiefer als die Unterkante des Haldenkörpers. Die Daten der Grundwassermessstellen und die ergänzenden geoelektrischen Vermessungen des Untergrunds gäben keine Hinweise darauf, dass Trinkwasserbrunnen durch die Halde gefährdet seien. Bereiche, die durch Salzwasser beeinflusst sind, ließen sich durch Messungen klar abgrenzen und sie stünden im Einklang mit dem erwartbaren Verhalten von Grundwasser.

 

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