Bürgermeister Benjamin Reinhart berichtete in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung: „Die letzte Hürde ist genommen. Die Gemeinde kann den erforderlichen Zuschuss zur sozialen Wohnraumförderung bereitstellen, sodass TING die Mittel im Frühjahr 2026 beantragen kann.“ Die weiteren Schritte werden Anfang Januar in einem Video-Call besprochen. Die Pläne des Architektenbüros Sichau & Walter sind unverändert: Auf dem Gelände sollen 21 Wohnungen entstehen – sieben im alten Gebäudeteil, 14 in zwei neu zu errichtenden Häusern. Ein gemeinsamer Platz in der Mitte soll als Treffpunkt für die Bewohner dienen. 40 Prozent der Wohnungen sollen sozial gefördert werden.
Bevor der Bau beginnen kann, muss zunächst die Genossenschaft formal gegründet werden. Danach erfolgt die notarielle Abwicklung des Grundstücksverkaufs. „Erst dann lässt sich ein verlässlicher Termin für den Baubeginn prognostizieren“, erläutert Reinhart. Parallel dazu liefen bereits Absprachen mit möglichen Bauunternehmen. TING setzt auf das Modell des genossenschaftlichen Wohnens, bei dem künftige Bewohner Mitglieder der Genossenschaft werden. Diese zahlen zunächst eine Einlage, anschließend eine monatliche Miete. Ziel ist ein Mehrgenerationenwohnen, barrierearm und für Menschen mit unterschiedlichen Einkommen zugänglich.
Genossenschaftliches Wohnen in der ehemaligen Textilfabrik geplant
