Frauen-Landesliga: TuS Brandoberndorf – SG Johannesberg 1:3 (16:25, 10:25, 25:23, 14:25)
Mit dem 3:1-Auswärtserfolg gegen den TuS Brandoberndorf konnte die SG Johannesberg einen Sieg aufgrund einer starken Teamleistung feiern. Besonders in den ersten beiden Sätzen präsentierte sich das Team äußerst souverän und in allen Spielelementen deutlich überlegen. Besonders Kapitänin Kristana Schuchert setzte mit starken Aufschlagsserien die Annahme der Gastgeberinnen massiv unter Druck und legte damit den Grundstein für die Satzgewinne.
Im dritten Satz ließ die Konzentration der SGJ dann zu wünschen übrig. Zu viele Eigenfehler schlichen sich ein, wodurch Brandoberndorf nach einem 22:23-Rückstand den Satz noch für sich entscheiden konnte. Nach diesem unnötigen Satzverlust fand die SGJ aber wieder in die Spur zurück. Angefangen beim Aufschlag, agierte das Team wieder fokussierter und reduzierte auch die Fehlerquote in Annahme und Angriff deutlich. Und so dauerte es dann auch nicht mehr lange, bis mit 25:14 der verdiente Sieg eingefahren war. Aufbauend auf eine geschlossene und starke Mannschaftsleistung, nimmt die SGJ viel Selbstvertrauen mit in das nächste Spiel am 8. Februar 2026 beim USC Gießen.
Johannesberg: A. Breunung, D. Brux, L. Drexler, M. Lundius, J. Schawag, T. Schuhmann, K. Schuchert, W. Walter, K. Weber, H. Wilhelm.
Frauen-Bezirksoberliga: TV Jahn Kassel – SG Johannesberg II 3:0 (25:21, 25:20, 25:18)
Auch beim Landesliga-Absteiger musste die SG Johannesberg II mit acht Spielerinnen auskommen. Mit Sophia Born fehlte die Diagonalspielerin und Sina Leis musste noch am Spieltag aufgrund eines grippalen Infektes absagen. Dennoch zeigte die SGJ über das gesamte Spiel hinweg eine gute Leistung. Der erste Satz verlief über die gesamte Satzdauer ausgeglichen. Erst in der Endphase konnte Kassel die Abstimmungsfehler, die durch die Umstellungen immer wieder auftraten, ausnutzen und mit 25:21 die Satzführung holen.
Im zweiten Satz änderte sich nur wenig am ausgeglichenen Spiel. Hier gelang es Kassel die entscheidende Führung zur Satzmitte zu erzielen, die Johannesberg dann nicht mehr aufholen konnte. Im dritten Satz konnte sich die junge Johannesberger Mannschaft dann zunächst eine Führung herausspielen, als es gelang, den Spielaufbau zwingender zu gestalten. Doch dieser Faden riss, als bei 12:9 den Gastgeberinnen sieben Punkte in Folge gelangen. Zwar kämpfte die SGJ weiter mit viel Biss, doch auch zunehmend unglücklich, gerade in den vielen langen Ballwechseln. Gerade da machte sich die Erfahrung der deutlich älteren Spielerinnen vom TV Jahn bemerkbar.
Johannesberg II: F. Bartsch, J. Bott, S. Dimovska, A. Haller, A. Raczing, A. Röhrig, G. Schätzmüller, F. Schütz.
Frauen-Kreisliga: SG Johannesberg III – Hünfelder SV 3:1 (25:17, 20:25, 25:8, 25:8)
Einen erfolgreichen Heimspieltag absolvierte die dritte Mannschaft der SG Johannesberg am Sonntag. Auch gegen den Hünfelder SV blieb das junge Team ungeschlagen, auch wenn sich die SGJ am Anfang noch etwas schwertat, das eigene Spiel zwingend zu gestalten. Das konnte die Mannschaft gerade in den Elementen Aufschlag und Feldverteidigung deutlich erkennen. Im ersten Satz gelang es den Gästen aufgrund der Nachlässigkeiten, lange Zeit mitzuhalten. Erst in der Schlussphase des Satzes fiel die Entscheidung zugunsten der Gastgeberinnen. Im zweiten Satz stellte die SGJ zunächst einmal das eigene Spiel völlig ein. Erst, als es 10:18 stand, wachte die Mannschaft wieder auf, konnte aber nur auf 20:25 verkürzen. Anscheinend hatte Johannesberg diesen Weckruf gebraucht. Denn mit Beginn des dritten Satzes zeigte die Mannschaft dann, was in ihr steckt. Jetzt bekamen die Gäste keinen Raum zur Entfaltung mehr. Die Satzergebnisse von jeweils 25:8 sprechen für sich.
SG Johannesberg III – Fuldaer TS 3:0 (25:18, 25:6, 25:10)
Im zweiten Spiel des Tages gegen die Fuldaer TS ließ die SGJ dann nichts anbrennen. Mit einigen Änderungen in der Grundaufstellung dauerte es im ersten Satz nicht lange, bis es 14:4 stand. Dann riss etwas der Faden und es brauchte einige Ballwechsel, bis wieder Sicherheit einkehrte. Dann jedoch konnte mit 25:18 ein immer noch deutlicher Satzgewinn eingefahren werden. Ab dem zweiten Satz hatten dann auch die Spielerinnen der Turnerschaft dem Johannesberger Aufschlagdruck nichts mehr entgegenzusetzen. Beim 25:6 und 25:10 kam keine echte Spannung mehr auf. Nach diesen überzeugenden Siegen bleibt die dritte Mannschaft der SG Johannesberg die einzig ungeschlagene Mannschaft in der Kreisliga.
Johannesberg III: S. Bergmann, Y. Demirtas, C. Feuerstein, M. Fiedler, L. Frischkorn, E. Mihm, J. Satttelmaier, L. Simmchen, M. Tsamaltoupis, N. Zimmermann.
Frauen-Kreisklasse: SG Johannesberg IV – TV Lauterbach 0:3 (17:25, 14:25, 11:25)
Einen schweren Stand hatte das Team der SGJ 4 gegen die deutlich älteren und eingespielten Spielerinnen des TV Lauterbach. Krankheitsbedingte Ausfälle reduzierten den Kader auf nur sieben Spielerinnen. Auch hier musste kurzfristig umgestellt werden, doch das junge Team, bei dem nur drei Spielerinnen über etwas mehr Spielerfahrung verfügen, schlug sich tapfer. Den ersten Satz konnte man über weite Strecken ausgeglichen gestalten und musste sich mit 17:25 geschlagen geben. Auch im zweiten Satz deutete die SGJ ihre Möglichkeiten an. Allerdings lief man bereits von Anfang an einem deutlichen Rückstand hinterher. Leider fiel das Team im dritten Satz dann etwas auseinander und verlor Linie, Satz und auch das Spiel mit 11:25.
SG Johannesberg IV – TV Weiterode II 1:3 (19:25, 25:20, 24:26, 23:25)
Zwar musste sich die vierte Mannschaft der SG Johannesberg auch im zweiten Spiel des Tages gegen den TV Weiterode geschlagen geben, aber hier zeigte sich auch die steile Lernkurve der jungen Mädels. Nach dem noch etwas verhaltenen Beginn und dem Satzverlust mit 19:25 steigerte sich die SGJ deutlich und holte sich mit 25:20 Satz zwei. Ab diesem Zeitpunkt verlief das Spiel überraschend ausgeglichen. Das ist bemerkenswert, weil mit Sydney Schmitt und Elina Pail zwei Spielerinnen ihre ersten Punktspiele überhaupt bestritten. Die Sätze drei und vier gingen jeweils erst ganz zum Schluss verloren, hätten genauso gut auch gewonnen werden können aus SGJ-Sicht.
Johannesberg IV: A. Avdagic, L. Höland, L. Nickczinski, E. Pail, P. Schätzmüller, S. Schmitt, D. Wall.
