Gerade zum Jahresauftakt ist der Frankfurter WinterCup für viele Top-Athleten ein fester Bestandteil der Saisonplanung. Entsprechend groß war der sportliche Anspruch – sowohl auf der Bahn als auch in den technischen Disziplinen.
Samstag: U14 sammelt wertvolle Wettkampferfahrung
Am Samstag standen sieben Athletinnen und Athleten des unteren U14-Jahrgangs im Fokus. Für sie bedeutete der Wettkampf den ersten Start nach dem Wechsel von der Kinderleichtathletik in die klassische Leichtathletik. Ziel war es, Wettkampfluft zu schnuppern und erste Erfahrungen unter Hallenbedingungen zu sammeln.
Auf dem Programm standen 60 Meter Hürden, 60 Meter Sprint sowie 800 Meter auf der 200-Meter-Rundbahn mit überhöhten Kurven. Luna Kottke, Max Kottke, Tim Kottke, Emma Hasenauer, Frieda Hasenauer, Ben Koppenhöhl sowie Samuel Knieper zeigten durchweg solide Leistungen und behaupteten sich in großen Teilnehmerfeldern. Zusätzlich bot sich den jungen Athleten die Möglichkeit, Spitzenleistungen aus nächster Nähe zu verfolgen: Parallel zum Laufprogramm fand ein hochklassiger Stabhochsprungwettbewerb statt, bei dem Amadeus Gräber mit übersprungenen 5,15 Metern für ein sportliches Highlight sorgte.
Sonntag: Podestplätze und DM-Norm
Am Sonntag gingen die Athletinnen und Athleten ab der U18 an den Start – mit beachtlichen Ergebnissen:
Top-Platzierungen im Überblick:
Maya Habl (WJU18) – Platz Zehn über 60 m Hürden in 10,44 Sekunden
Lilli Roth (WJU18) – 8,31 Sekunden über 60 m (neue Bestzeit, knapp am Finale vorbei); Platz 13 über 200 m in 27,65 Sekunden
Greta Ritz (WJU18) – Platz acht über 200 m in 26,67 Sekunden
Edda Bischof (WJU18) – Platz vier im Kugelstoßen mit 13,75 m (alle Versuche gültig); Norm für die Deutschen U18-Meisterschaften erfüllt
Linda Schmitt (WJU18) – Platz drei über 800 m in 2:34,53 Minuten
Amelie Witzel (WJU18) – Platz zwei im Hochsprung mit 1,58 m
Trotz der in Osthessen winterbedingt eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten präsentierte sich das Team in guter Frühform. Besonders Edda Bischof bestätigte mit der Umstellung auf die Drehstoßtechnik ihre Entwicklung und setzte mit der erfüllten DM-Norm ein Ausrufezeichen.
In den kommenden Wochen stehen bereits weitere Starts an, unter anderem bei den Süddeutschen Hallenmeisterschaften der U18. Die gezeigten Leistungen lassen mit Blick auf die anstehenden Aufgaben durchaus optimistisch nach vorne blicken.
