Damit gehen der Gemeinde seit Jahren erhebliche Einnahmen aus der Gewerbesteuer verloren, Geld, das für Kitas, Vereine, Infrastruktur und freiwillige Leistungen dringend gebraucht würde. „Das Vomberg-Gelände ist längst zum Symbol für verpasste Chancen geworden“, sagt Uwe Reichenbach, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP Flieden. „Seit Jahren reden wir über Konzepte, Investoren und Projekte, am Ende bleibt Stillstand. Und mit jedem weiteren Jahr verlieren wir nicht nur Zeit, sondern auch wichtige Steuereinnahmen.“
FDP schlägt Neustart vor
Die FDP Flieden spricht sich dafür aus, dass die Gemeinde prüft, das Gelände zurückzukaufen und die Entwicklung neu aufzusetzen mit realistischen Zielen und einem klaren Zeitplan. „Flieden braucht keinen weiteren Großentwurf, der am Ende wieder scheitert“, so Reichenbach. „Wir brauchen einen funktionierenden Gewerbepark für viele Unternehmen, besonders für kleine und mittelständische Betriebe, die Erweiterungsflächen suchen und hier vor Ort Arbeitsplätze sichern wollen.“
Logistik ist in Flieden bereits gut vertreten. Aus Sicht der FDP darf das aber nicht das einzige Standbein bleiben. „Ein gesunder Wirtschaftsstandort lebt von Vielfalt“, betont Reichenbach. „Handwerk, Dienstleister, innovative Betriebe, genau dafür brauchen wir Flächen. Flieden darf sich nicht nur auf eine Branche verlassen.“
Autobahnlage besser nutzen
Zusätzlich sieht die FDP Chancen in der Lage an der A66. Neben klassischem Gewerbe sollten dort auch moderne Gastronomie- und Servicekonzepte geprüft werden. „Andere Kommunen zeigen, wie man Autobahnstandorte attraktiv entwickelt. Das kann auch Flieden, wenn man es will“, so Reichenbach. „Solche Angebote wären nicht nur wirtschaftlich interessant, sondern auch eine echte Bereicherung für unsere Gemeinde.“
Die FDP Flieden fordert, die Entwicklung des Vomberg-Geländes endlich mit Priorität zu behandeln. „Flieden hat die Lage, die Infrastruktur und engagierte Betriebe“, fasst Reichenbach zusammen. „Was fehlt, ist der Mut, den Stillstand zu beenden. Das Vomberg-Gelände muss jetzt vom Dauerproblem zur Zukunftsfläche werden – damit aus Ankündigungen endlich Ergebnisse werden. Und damit die Gemeinde endlich wieder von Arbeitsplätzen und Gewerbesteuereinnahmen profitiert.“
