Wie Monika Kowoll-Ferger, Pressesprecherin der Stadt Fulda, erklärt, wurde die Mulde bewusst so gestaltet, „dass sich bei verschlossenem Überlauf Regen- oder Schmelzwasser sammeln und im Winter bei entsprechender Witterung zu einer Eisfläche frieren kann“. Eine künstliche Flutung sei dabei grundsätzlich nicht vorgesehen. Der Einsatz der Feuerwehr habe lediglich einem kurzen Testlauf gedient. „Eine dauerhafte oder regelmäßige künstliche Flutung ist weiterhin nicht geplant“, betont Kowoll-Ferger. Ziel sei es vielmehr, Erfahrungen zu sammeln, wie sich die Fläche bei natürlichen Bedingungen verhält. Ob und wann sich tatsächlich eine tragfähige Eisfläche bilden kann, hänge demnach maßgeblich von der Witterung ab.
In diesem Zusammenhang weist die Stadt Fulda ausdrücklich auf einen wichtigen Sicherheitsaspekt hin: Der Aueweiher selbst darf grundsätzlich nicht betreten werden. Entsprechende Schilder am Ufer machen darauf aufmerksam. „Der Weiher ist keine freigegebene Eisfläche“, stellt Kowoll-Ferger klar. Ob die modellierte Mulde künftig bei anhaltendem Frost tatsächlich zum Eislaufen genutzt werden kann, bleibt vorerst offen. Fest steht jedoch: Der Testlauf war kein Startsignal für eine offizielle Eisbahn, sondern lediglich ein vorsichtiger Prüfversuch – bei gleichzeitigem klaren Appell an die Vernunft der Bürger.
