„Nun dürfen Sie sich ganz Ihrem Sport widmen“, konstatierte Jens Mischak und warf dann doch einen Blick zurück auf Weidels 30 Jahre beim Vogelsbergkreis.
Nach einer Ausbildung zur Bürokauffrau arbeitete sie als Angestellte in der EDV und der Lohnbuchhaltung, war Verwaltungsangestellte im Hospital Schlitz und wechselte 1996 in die Schulverwaltung der Dieffenbachschule in Schlitz. Der nächste Wechsel 2009 führte sie zum Amt für Wirtschaft und den ländlichen Raum, dort war sie zunächst in der Dorf- und Regionalentwicklung tätig, dann in der Agrarförderung. „Ihre lebendige und hilfsbereite Art hat sie zu einer beliebten Kollegin gemacht, die immer ein offenes Ohr für ihre Mitmenschen hat und sehr hilfsbereit ist“, lobte der Landrat. Auch im Umgang mit den Kunden, den Landwirten, war Hilde Weidel stets sehr engagiert. Bei der Antragsstellung, die immer komplizierter wird, hat sie mit ihrem freundlichen Wesen viel Unterstützung geleistet: „Sie haben das im Team ganz hervorragend gemacht“, so Mischak.
„Über viele Jahre habe ich versucht, diesen Termin zu verhindern, ganze drei Monate habe ich geschafft, mehr ist mir nicht gelungen, ich hätte gerne mehr erreicht“, sagte Amtsleiter Lorenz Kock schmunzelnd. Eigentlich hätte Hilde Weidel nämlich schon zum 1. Oktober in den Ruhestand gehen können. Doch sie selbst wünschte sich, noch bis zum Jahresende weiterzumachen – eben noch drei Monate. Mit Hilde Weidel geht „die gute Seele“ in Rente, betonte der Amtsleiter und erinnerte auch gerne zurück an die vielen Geschichten, die die Leichtathletin von ihren Sport-Wettkämpfen mitgebracht hatte.
Den Glückwünschen schlossen sich der Leiter des Haupt- und Personalamtes, Ulrich Schäfer, und Christian Stapler im Namen des Personalrates an.
