Mit sowjetischer Unterstützung gestaltete die SED die DDR vor 80 Jahren zu einer Parteidiktatur um, in der sie bis zur Friedlichen Revolution 1989 an der Macht blieb. Im Abendvortrag wird der Referent, ehemals Historiker beim Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, die Gründungsphase der SED genauer betrachten. Dabei soll auch die Frage im Fokus stehen, ob die Vereinigung als Zwangsvereinigung bezeichnet werden kann. Die SED machte sich alsbald daran, ihren Alleinvertretungsanspruch in der DDR zu manifestieren. Im Ergebnis stand eine Parteidiktatur, die bis zur Friedlichen Revolution 1989 Bestand hatte. Gerade jedoch die Vereinigung der beiden Parteien ist kritisch zu beleuchten – wie viel Zwang tatsächlich dahintersteckte, ist eine Leitfrage des Vortrages.
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