Tischtennis 23.01.2026

Bundesliga – Duell mit Brisanz – TTC Maberzell glaubt noch dran

Fulda (pf) – So langsam wird es eng mit dem großen Ziel: Der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell liegt in der Tischtennis-Bundesliga im Moment drei Siege hinter einem Play-off-Platz. Das Thüringen-Hessen-Duell am Freitagabend (18.30 Uhr) beim punktgleichen Post SV Mühlhausen wird absolut wichtig.

Foto: Natalia Lindt.

Ohne Dima Ovtcharov und Jonathan Groth verlor der TTC Maberzell zuletzt gegen Düsseldorf – die Niederlage verschärfte die Situation noch etwas mehr. „So lange es aber rechnerisch möglich ist, glauben wir natürlich daran“, macht Johannes Hodes aus der Vereinsführung deutlich. Klar ist aber auch: „Mit jeder Niederlage wird es schwieriger. Wir wollen diese Negativserie jetzt beenden und punkten“.

Ovtcharov ist wieder mit an Bord und soll in Mühlhausen mit Rückenwind nach seinem starken Turnier in Doha aufschlagen. Jonathan Groth plagt sich weiter mit seiner Handverletzung herum, ihn plane Cheftrainer Qing Yu Meng aber ein, verrät Hodes. Sollte es doch nicht gehen, müsste „Papa Meng“ wieder als Edeljoker ran – er zeigte gegen Düsseldorfs Kanak Jha, dass er es immer noch kann. Dennoch wolle der TTC den Coach nicht „überstrapazieren“.

Mühlhausen ist punktgleich mit den Maberzellern, beide liegen sechs Zähler hinter dem vierten Tabellenplatz, der für die beiden Kontrahenten bald außer Reichweite sein könnte. Mit dem Sieg im direkten Duell will der TTC die Wende einleiten und eine Aufholjagd starten – doch Hodes und Co. wissen auch um die Brisanz, die das hessisch-thüringische-Duell immer mitbringt: „Gerade dort haben wir uns schon schwergetan. Es ist eine kleine und laute Halle, eine unbequeme Mannschaft – wir erwarten einen Hexenkessel“. Steffen Mengel (10:7-Einzelbilanz) war in der laufenden Saison bisher erfolgreichster Spieler der Hausherren, Kay Stumper soll dem Vernehmen nach etwas angeschlagen gewesen sein, aber auch der Rumäne Ovidiu Ionescu oder Marcos Freitas aus Portugal seien gefährliche Gegner, meint Hodes.