Gemeinsam mit dem Projekt Azubi Region Fulda und dem Staatlichen Schulamt Fulda bietet der ZukunftsDialog Lehrkräften und Coaches ein Format, um den Schülern praxisnahe Einblicke in die Berufswelt zu ermöglichen. „Es ist etwas aus der Region, für die Region“, betonte Christian Pießnack vom Staatlichen Schulamt. „Das Projekt lebt von Menschen, die mit Herzblut hinter der Initiative stehen – und es kann nur Gewinner geben: die Schüler.“
Die Auftaktveranstaltung stand unter dem Motto: „Wie funktioniert ein Industrieroboter – und wie optimiert er Produktionsprozesse?“. Auszubildende und duale Studierende der FFT demonstrierten praxisnah, wie moderne Robotik in der Fertigung eingesetzt wird. Höhepunkt für die Teilnehmenden war ein Rundgang durchs Unternehmen, bei dem sie selbst die Steuerung eines 6-Achs-Cobots ausprobieren konnten.
In ihren Begrüßungsworten unterstrichen die Beteiligten die Bedeutung der Initiative: StDin Ulrike Vogler, Schulleiterin der Ferdinand-Braun-Schule, hob den Wert des Dialogs zwischen Schulen und Wirtschaft hervor. Christian Vey, Prokurist der Region Fulda GmbH, betonte, dass der ZukunftsDialog an bestehende Formate wie Tech-Touren, Hackathons und MINT-Projekte anknüpft, um Fachkräfte für Fulda zu stärken. Christoph Burkhard, Geschäftsführung Region Fulda GmbH, wies darauf hin, dass Berufsfelder sich rasant verändern und in den nächsten Jahren viele Fachkräfte in Rente gehen werden. „Es geht darum, Schüler und Eltern über zukünftige Berufsmöglichkeiten zu informieren und Orientierung zu geben.“
Petra Fröhlich Bittner, Teamleiterin der FFT-Ausbildung, stellte das Ausbildungsangebot des Unternehmens vor: „Wir nutzen die Auftaktveranstaltung, um FFT als Ausbildungsunternehmen zu präsentieren und Lehrkräften sowie Arbeitscoaches praxisnahe Berufsorientierungsmöglichkeiten aufzuzeigen, die sie an ihre Schüler weitergeben können.“
Sie erläuterte die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten und dualen Studiengänge bei FFT, informierte über Praktikumsangebote und Berufsorientierungsformate. Schulen können direkt Kontakt aufnehmen, um verschiedene Aktivitäten zu nutzen, darunter: Speed-Datings, Teilnahme an Ausbildungsmessen, Rundgänge für Schülergruppen, die Tech-Tour, Boys-and-Girls-Day, Berufstage und weitere Veranstaltungen, die es ermöglichen, FFT als Ausbildungsunternehmen kennenzulernen.
Tristan Pfurr, Geschäftsführer der FFT, unterstrich die Bedeutung der Ausbildung: „Wir bilden jedes Jahr 40 bis 60 neue Azubis und duale Studierende aus und sehen in der Praxisnähe den Schlüssel für den beruflichen Erfolg.“
Der ZukunftsDialog Fulda ist bei der Hessischen Lehrkräfteakademie akkreditiert, wodurch die Veranstaltungen als Fortbildung anerkannt werden. Ziel ist es, ein nachhaltiges Netzwerk zwischen Schulen, Unternehmen und Ausbildern zu schaffen, berufliche Perspektiven aufzuzeigen und junge Menschen bestmöglich auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes vorzubereiten.
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch einen kleinen Imbiss, bei dem die Teilnehmenden Gelegenheit zum Austausch, Kennenlernen und Netzwerken hatten.
