Dabei durften die Kids selbst den Weg der Blutkörperchen gehen, indem sie in das Innere des „Begehbaren Herzens“ schlüpften. Sie lernten auch, was passiert, wenn ein Herz durch einen Herzfehler anders gebaut ist. Außerdem erfuhren sie von Dr. Carola Ossenkopp-Wetzig, der Vorsitzenden der Selbsthilfegruppe Herzkinder Fulda, sowie Dr. Christian Weber, Kinderkardiologe mit langer Tätigkeit im Klinikum Fulda und seit zwei Jahren in niedergelassener Praxis, wie Ärztinnen und Ärzte helfen können, warum Bewegung das Herz stark macht, und dass niemand mit einem „besonderen Herzen“ allein ist. So fragten sie die wissbegierigen Schüler, „wie oft das Herz am Tag schlägt“, oder bekamen spielerisch gezeigt, wie das Blut im Herzen zirkuliert. Zum Abschluss konnten die Kinder ihr neu erlerntes Wissen in einem Quiz testen, als Belohnung bekamen sie passend zum Thema ein Schokoladenherz.
„Das Herz ist ein wahres Wunderwerk – unser Superheld im Körper. Das Begehbare Herz in der Kinder-Akademie macht komplexe medizinische Zusammenhänge für Kinder anschaulich und verständlich, auch für jene, die selbst mit einem Herzfehler oder einer Herzerkrankung leben. Unser Anspruch ist es auch, schwierige Themen verständlich zu machen – besonders für die, die selbst betroffen sind, denn Wissen gibt Sicherheit, schafft Stärke und Zuversicht“, teilte Silvia Brünnel, Geschäftsführerin der Kinder-Akademie, mit.
Die Kinderuniversität Fulda ist ein gemeinsames Projekt der Kinder-Akademie und der Hochschule Fulda. Die Vorlesungsreihe findet einmal im Jahr statt und richtet sich an Kinder zwischen acht und zwölf Jahren. Am 18. Februar geht es weiter: Dann gibt es einen Blick hinter die Kulissen der Fuldaer Tafel. Der Termin ist bereits ausgebucht.
