Für die Stadt Bad Hersfeld gibt es sogenannte Sonder- und Grundrouten. Die Sonderrouten umfassen etwa Klinikzufahrten, Buslinien, Steilstrecken und Hauptverkehrsstraßen und werden je nach Wetterlage mehrfach am Tag befahren. Die Grundrouten erstrecken sich darüber hinaus im übrigen Stadtgebiet und in den Stadtteilen. Einige Bereiche werden von den Mitarbeitenden zudem per Hand
geräumt und gestreut. Die Fahrer sind angewiesen, die vorgesehenen Routen in der festgelegten Reihenfolge abzuarbeiten. Abweichungen von den vorgesehenen Routen werden nur auf besondere Anweisung in Absprache mit dem Sachbearbeiter oder dem Fuhrparkleiter vorgenommen. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind aktuell extremen Wetterverhältnissen ausgesetzt. Sie leisten eine wichtige Arbeit für die gesamte Stadt und dafür bin ich allen sehr dankbar“, würdigt
Bürgermeisterin Anke Hofmann den Einsatz. Gleichzeitig appelliert sie an die Bürgerinnen und Bürger: „Bitte achten Sie darauf, dass parkende Autos den Winterdienst nicht behindern – sollten Straßen und Kreuzungen verengt sein, können sie nicht geräumt werden. Außerdem haben auch die Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern eine Räumpflicht, der sie bitte nachkommen, damit wir alle sicher an unser Ziel kommen.“ Die Kreisstadt leistet Winterdienst im Rahmen der vorhandenen technischen, logistischen und personellen Möglichkeiten. Aufgrund des Übergangs der Straßenbaulast von Kreis- und Landesstraßen innerhalb der Ortsdurchfahrten auf die Kreisstadt sind seit dem 1. Januar dieses Jahres große Straßenflächen hinzu gekommen, die mit abgedeckt werden müssen. Insgesamt werden mehr als 200 Kilometer Straße von der Stadt betreut.
