Nico Schymanski aus der Hünfelder Einheit hatte die Idee ins Leben gerufen, und wollte mit dem Blaulicht-Spendenlauf den Verein Brustkrebs e.V. unterstützen. Er hatte schnell die gesamte Bundespolizeiabteilung auf seiner Seite, die das Anliegen unterstützte und sich am Mittwoch im Rahmen einer Fortbildung in Fulda zum Laufen traf. Die Bereitschaft war groß: Rund 70 Läufer der Bundespolizei waren am Start, die Landespolizei war ebenso eingeladen, und auch Jennifer Romanowski, die mit ihren Events regelmäßig den Verein Fontanherzen unterstützt, hatte die Laufschuhe wieder angezogen.
Julian Neumann als stellvertretender Abteilungsführer der Hünfelder Bundespolizei freute sich: „Das ist eine schöne Sache. Wir sind ja auch dem Gemeinwohl verpflichtet. Hier werden 25 Cent für jeden gelaufenem Kilometer gespendet“. Die Jungs und Mädels der Bundespolizei seien ohnehin topfit, betonte Neumann: „Hier können sie es heute offiziell unter Beweis stellen“.
Um 9 Uhr fiel der Startschuss für den Lauf im Fuldaer Stadion durch die Fuldaauen. Die Ambitionen waren unterschiedlich, gelaufen wurde aber nicht auf Zeit oder Geschwindigkeit: „Hier ist Masse die Klasse“. Ein Ziel gab es nicht, dafür wurde aber natürlich vorgesorgt. Die Strecke war mit roter Kreide gekennzeichnet, es wurde bestmöglich freigeschoben und gestreut und Verpflegungsstationen eingerichtet. Wer seine Kilometer abgespult hatte, konnte zurückkehren. Die gelaufenen Strecken wurden anschließend online hochgeladen und ausgewertet.
