Auf dem Bahnhofsplatz versammelten sich zahlreiche Ukrainer und Unterstützer, um an den vor vier Jahren von Russland gestarteten Krieg gegen die Ukraine zu erinnern. Ins Leben gerufen worden war die Aktion vom Verein People for People, der sich seit Kriegsbeginn für die Menschen in der Ukraine einsetzt. „An einem solchen Tag ist es besonders schwer, allein zu sein. Schmerz und Leid sind leichter zu ertragen, wenn wir zusammenstehen“, betonte Viktoriya Zasedatelyeva, von People for People, in ihrer Rede. „Wir dürfen nicht schweigen. Die Ukraine ist nicht nur ein Gebiet, das wir verlassen haben – sie ist unser Zuhause“, fuhr sie fort. Im Anschluss wurde die Nationalhymne gesungen und eine Schweigeminute abgehalten. „Wir wollen Frieden, indem Druck auf den Aggressor ausgeübt wird – nicht auf das Opfer“, schloss die Rednerin. Zum Abschluss zogen die Demonstranten vom Bahnhofsplatz über den Uniplatz bis zum Stadtschloss.
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