Männer
Den Titelkampf in der Oberliga Nord machen die beiden Topteams aktuell unter sich aus. Der TV Hersfeld konnte zwölf seiner 13 Spiele für sich entscheiden, Verfolger HSG Baunatal bejubelte bisher zehn Siege und holte zwei Unentschieden. Am Sonntag (17 Uhr) treffen die beiden Titelanwärter in Baunatal erneut aufeinander.
„Die Jungs sind heiß auf das Topspiel“, sagt Negovan. Das Hinspiel konnten die Hersfelder souverän mit 32:26 gewinnen, daher wissen die Gäste, was sie erwartet. Besonders die Defensive des TVH muss vom Anpfiff an konzentriert sein. „Das Spiel wird zwei starke Abwehrreihen haben – so ein Spiel wird in der Defensive entschieden“, erläutert der Coach. Besonders auf die Achse Lasse Gnau und Lukas Dexling sowie auf Max Henkel müssen die Hersfelder achten. „Die müssen wir in den Griff bekommen. Henkel ist der beste Torhüter der Liga“, sagt Negovan.
Zudem hofft er auf tatkräftige Unterstützung der Zuschauer: „Die Halle bietet nicht so viele Plätze. Trotzdem wird sie sehr gut besucht sein.“ Die Hersfelder Anhänger unterstützen das Team an jedem Spieltag. Personell kann der TVH auf denselben Kader wie in den vergangenen Spielen zurückgreifen.
Nach einem spielfreien Wochenende sind auch die Handballer des Hünfelder SV wieder gefordert. Am Samstag (17 Uhr) reist der HSV zur ESG Gensungen/Felsberg II. Noch immer sieglos jagen die Osthessen ihren ersten zwei Punkten hinterher. Die HSG Großenlüder/Hainzell hat an diesem Wochenende wiederum spielfrei.
Frauen
Vor rund drei Monaten konnten sich die Handballerinnen der HSG Großenlüder/Hainzell gegen die HSG Zwehren/Kassel in der Frauen-Oberliga durchsetzen. Nun reist das Team von Trainer Liviu Pavel erneut nach Zwehren, um weitere Punkte einzufahren. „Sie stehen vor uns, das wird ein schweres Spiel“, ist sich Pavel aber sicher. Zwehren/Kassel verfüge über ein sehr eingespieltes Team mit einigen erfahrenen Spielerinnen. Bereits am vergangenen Wochenende zeigten die Gastgeberinnen, was in ihnen steckt: Mit 30:22 setzten sie sich gegen Topteam HSG Wildungen/Friedrichstein/Bergheim II durch. Die HSG Großenlüder/Hainzell ist also gewarnt. „Sie haben sehr überraschend und sehr deutlich gewonnen. Wir wollen uns gut verkaufen, das ist unser Motto“, sagt Pavel. Besonders im körperlichen Bereich seien die Gastgeberinnen den Osthessinnen überlegen. „Sie haben ein paar Mädels, die um die 1,80 Meter groß sind“, erklärt der Coach. „Sie verfügen über ein gutes Positionsspiel und klare Spielzüge. Wir werden uns taktisch darauf vorbereiten.“ Personell muss Pavel voraussichtlich auf drei wichtige Spielerinnen verzichten. „Ich hoffe, dass Luci bis zum Wochenende fit wird.“
Ebenfalls im Einsatz ist der TV Hersfeld II. Um 16 Uhr empfangen die Hersfelderinnen am Samstag mit Spitzenreiter HSG Wesertal den wohl härtesten Gegner der aktuellen Saison.
Auch für die Frauen des TV Hersfeld in der Regionalliga geht es zuhause weiter. Nach dem hart erkämpften Unentschieden gegen Zwingenberg trifft das Team von Trainerin Sabine Teichmann nun am Samstag (18 Uhr) zuhause auf die HSG Hungen/Lich. Ein Sieg wäre wichtig, um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren.
