Lokales FD 11.02.2026

Trickbetrug in Fulda: Falsche Bankmitarbeiter am Telefon

Fulda (pm/pf) – Gleich zweimal schlugen Trickbetrüger mit einer besonders dreisten Masche am Dienstag in Fulda zu. In beiden Fällen wurden die Opfer von Unbekannten, die sich als Mitarbeiter ihrer Bank ausgaben, telefonisch kontaktiert.

Unter dem Vorwand, dass ihre Bankkarte abgeholt werden muss, da es zu falschen Abbuchungen oder Ähnlichem kam, tauchte kurze Zeit später in beiden Fällen eine weibliche Person an den Anschriften auf und nahm die Bankkarten entgegen, mit dem Ziel das Konto zu belasten.

Die Person kann in einem Fall wie folgt beschrieben werden: weiblich, etwa 40 Jahre alt, rund 165 Zentimeter groß, schwarze schulterlange Haare, osteuropäisches Erscheinungsbild und Dialekt, schwarze Jacke. Im zweiten Fall wurde die Person wie folgt beschrieben: weiblich, etwa 25 Jahre
alt, mitteleuropäisches Erscheinungsbild, dunkle Jacke.

Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.

Tipps der Polizei:

„Seien Sie grundsätzlich misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon oder an Ihrer Haustür als Bankangestellter ausgibt, den Sie nicht eindeutig als solchen erkennen können.

Legen Sie sofort auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld, Wertsachen, PINs, TANs oder Überweisungen von Ihnen fordert.

Geben Sie niemals vertrauliche Bankdaten telefonisch oder per Nachricht weiter.

Rufen Sie im Zweifel Ihren Ihnen bekannten Bankmitarbeiter unter der Ihnen bekannten Telefonnummer oder die Polizei unter der 110 an.

Achtung: Nutzen Sie hierfür nicht die Wahlwiederholungstaste. Wählen Sie die ihnen bekannte Telefonnummer neu.

Lassen Sie sich nicht von angezeigten Rufnummern täuschen. Durch sogenanntes Call-ID-Spoofing können Betrüger beliebige Rufnummern - auch die Ihrer Bank - auf dem Telefondisplay anzeigen lassen.

Sollten Sie Opfer eines solchen Betrugs geworden sein oder einen entsprechenden Anruf erhalten haben, wenden Sie sich umgehend an Ihre Bank und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.“