Fußball 19.02.2026

Testspiele – HSV mit Steigerung in Halbzeit zwei – SVS Remis

Osthessen (jah) – Die Vorbereitung neigt sich dem Ende und in der Region wird weiter fleißig getestet – so auch am Mittwochabend: Der Hünfelder SV setzte sich dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit 4:1 (0:1) gegen den SV Neuhof durch. Der SV Steinbach erkämpfte sich bei Fußball-Hessenligist SV Weidenhausen ein 2:2 (1:1)-Unentschieden, während die SG Johannesberg Germania Fulda mit 3:1 (1:0) bezwang. Außerdem gewann die Reserve der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz mit 2:0 (0:0) gegen Gruppenligist Bronnzell.

Marcel Trägler sorgte beim 4:1 des Hünfelder SV gegen den SV Neuhof für den Schlusspunkt. Archivfoto: Justin Klenner

Hünfelder SV – SV Neuhof 4:1 (0:1)

Dank einer konzentrierten zweiten Halbzeit hat der Hünfelder SV das vorletzte Testspiel in der Vorbereitung für sich entschieden – der SVN machte es dem Team von Johannes Helmke jedoch zumindest im ersten Durchgang schwer. „Neuhof hat wirklich eine gute Mannschaft beisammen“, lobte Helmke den Gegner. Der HSV machte es sich phasenweise jedoch selbst schwer: „Nicht zielstrebig genug, zu wenig Druck von hinten, die Pässe nicht scharf genug, technische Fehler“, fasste Helmke die ernüchternde erste Halbzeit aus Hünfelder Sicht zusammen. Die Halbzeitansprache schien jedoch gefruchtet zu haben, nach der Pause drehte der Hessenligist durch einen Doppelpack von Maximilian Fröhlich sowie weiterer Treffer von Luca Uth und Marcel Trägler die Partie. „Die zweite Halbzeit war merklich besser“, konstatierte Helmke: „Wir waren griffiger beim Anlaufen, haben zwei Tore schön herausgespielt und die anderen beiden durch frühes Anlaufen provoziert. Dennoch gilt: Wir müssen weiterarbeiten.“

Hünfelder SV: Maul; Kemmerzell, Häuser, Zöll, Dücker, Vogler, Paliatka, Uth, Fröhlich, Kassa, Trägler (Kümmel, Boureanu, Gadermann, Ebert, Herr, Maikranz)

Tore: 0:1 Amar Zekovic (23.), 1:1 Maximilian Fröhlich (50.), 2:1 Luca Uth (51.), 3:1 Maximilian Fröhlich (60.), 4:1 Marcel Trägler (81.)

 

Weidenhausen – Steinbach 2:2 (1:1)

Personell arg gebeutelt trat der SV Steinbach die Reise nach Nordhessen an: Gleich sieben Spieler meldeten sich bei Trainer Petr Paliatka kurzfristig krank. „Wir konnten froh sein, dass wir überhaupt antreten konnten. Gerade deswegen muss ich der Mannschaft ein großes Lob aussprechen“, erklärte Paliatka: „Wir haben es super gemacht, gut gegen den Ball gearbeitet. Das war eine gute Laufeinheit, und ich denke, ein guter Test für beide.“ Kilian Krug brachte den Hessenligisten auf dem Kunstrasen in Reichensachsen früh in Führung (12.), der einzige nominelle Steinbacher Feldspieler auf der Bank, Finn Böckner, glich kurz vor der Pause aus. Im zweiten Durchgang stellte Jan Gerbig den alten Abstand wieder her (55.), Can Ay sorgte jedoch nur wenig später für den Schlusspunkt (61.)

Steinbach: Barthel; Reichmann, T. Wiegand, Halimi, Wittke, Koch, Riebold, Brähler, Kovac, Gemming, Ay (Puig, Böckner)

Tore: 1:0 Kilian Krug (12.), 1:1 Finn Böckner (43.), 2:1 Jan Gerbig (55.), 2:2 Can Ay (61.)

 

Barockstadt II – Bronnzell 2:0 (0:0)

„Insgesamt war das bestimmt der beste Auftritt, Bronnzell war aber auch ein guter Gegner“, analysierte Niklas Herget aus dem Trainerteam der SGB-Reserve: „Wir wollten uns besser in den Räumen bewegen, das hat auch gut geklappt. Allerdings waren wir teilweise schlampig im Passspiel und haben viele Bälle verloren.“ Weil allerdings auch die Gäste vor dem Tor einige Unkonzentriertheiten offenbarten und die ein oder andere Chance liegenließen, setzte sich die SGB dank Treffern von Jean-Luca Trabert und Louis Fuchs unter dem Strich verdient durch. „Ich habe gehofft, dass wir schon ein bisschen weiter sind. Aber am Ende haben wir gewonnen und zu null gespielt, also ist das grundsätzlich schon in Ordnung“, so Niklas Herget abschließend.

Barockstadt II: Sabela; Mesaric, Novakovic, Trabert, Fuchs, Liebermann, Bernges, Trier, Ma. Poch, Sonnenberger, Me. Poch (Dornbusch; Balu, Avdyli, Lötters, Gkiergki, Schlager)

Tore: 1:0 Jean-Luca Trabert (61.), 2:0 Louis Fuchs (78.)

 

Johannesberg – Germania Fulda 3:1 (1:0)

„Es war ein guter Test“, bilanzierte SGJ-Trainer Andre Wohnig: „Germania hat gut dagegen gehalten, bei uns wurden wieder ein paar Schwachstellen aufgedeckt, an denen es noch zu arbeiten gilt.“ Die Johannesberger setzten sich letztendlich dennoch ungefährdet durch. Eine abgefälschte Flanke von Jan-Henrik Wolf, die ins Tor fiel, und ein strammer Distanzschuss von Mo Sharif aus über 20 Metern brachte den Verbandsligisten in der zweiten Halbzeit auf die Siegerstraße. Markus Schlotzhauer hatte die Gastgeber in Führung gebracht, ein kurioses Tor, bei dem sich die Johannesberger Hintermannschaft zunächst selbst anköpfte und Samer Ahmed den Ball über die Linie bugsierte, sorgte Anfang der zweiten Halbzeit für den zwischenzeitlichen Ausgleich.

Johannesberg: Ditzel; Nunes, Silva, Wolf, Sammet, Hossini, Udovicic, Sharif, Schlotzhauer, Post, Butsch (El Assossi, Hauptkorn)

Tore: 1:0 Markus Schlotzhauer (24.), 1:1 Samer Ahmed (48.), 2:1 Jan-Henrik Wolf (55.), 3:1 Mohammed Sharif (61.)