„Wölf hat das gerade in der ersten Halbzeit super gemacht, man hat gemerkt, wie scharf sie waren“, lobte Urosevic den Gegner: „Sie haben super dagegengehalten.“ So stand es zur Pause sogar 2:1 für den SVW, der Kreisoberligist machte es dem Favoriten in den ersten 45 Minuten mehr als schwer – und erzielte obendrein den schönsten Treffer des Tages: Das zwischenzeitliche 1:1 durch Marko Madzar fiel fast von der Mittellinie (40.).
Im zweiten Durchgang genügten der SGEL dann allerdings zehn konzentrierte Minuten, um die Partie zu entscheiden: Samuel Hildebrand nach einem Abwehrfehler der Wölfer, Ferhat Yildiz nach schöner Vorarbeit von Joshua Winter (65.) und erneut Hildebrand (67.) stellten schnell auf 4:2 und drehten die Partie. „Wir haben dann aber leichte Fehler gemacht, man hat gemerkt, dass die Beine teilweise müde waren“, haderte Urosevic, da der SV Wölf durch zwei schnelle Treffer seinerseits nochmal auf 3:4 verkürzen konnte – ehe Hildebrand mit seinem dritten Treffer des Tages in der Schlussminute den Deckel endgültig drauf machen konnte. „Über 90 Minuten war das nicht konsequent genug. Chancen waren auch heute wieder da für noch mehr Tore, aber das ist und bleibt aktuell einfach unser Manko“, so Urosevic abschließend.
Eiterfeld/Leimbach: von Butler; Kurz, Stumpf, Rakk, Katzer, Winter, Salzer, Yildiz, Hildebrand, Mertens, Köller (Budenz, Preis, Petrich, Schilling, Erkan)
Tore: 1:0 Ferhat Yildiz (35), 1:1 Marko Madzar (40.), 1:2 Vedat Sadiki (42.), 2:2 Samuel Hildebrand (58.), 3:2 Ferhat Yildiz (65.), 4:2 Samuel Hildebrand (67.), 4:3 Maxim Reinhard (73.), 5:3 Samuel Hildebrand (89.)
Zuschauer: 50.
