„Insgesamt ein guter Test“, ordnete Hünfelds Trainer Johannes Helmke die Partie beim Verbandsligisten ein, der allerdings mit einigen Spielern aus dem Regionalliga-Kader der Löwen kam: „Das war gerade in der ersten Halbzeit ein richtig guter Gegner mit jungen Spielern“. Auch Sebastian Schmeer lief in der letzten Viertelstunde natürlich für die Löwen auf.
Maximilian Fröhlich per Doppelpack und Petr Paliatka jr. sorgten für den Erfolg, auch die Null hinten dürfte Helmke gefallen haben. Aber: Es hätte auch anders ausgehen können: „Das Ergebnis ist erstmal top und bringt uns ein gutes Gefühl für die letzte Trainingswoche. Gleichzeitig wissen wir aber, dass wir auch Chancen zugelassen haben – für meinen Geschmack etwas zu viele“. Andererseits durfte Helmke dadurch aber auch ein Lob an seine Torhüter aussprechen.
Tiefenpässe im Spielaufbau standen unter der Woche auf der Agenda, „das war heute auch schon deutlich besser, wir sind schneller in die gefährliche Zone gekommen“, stellte der Trainer fest, und gab für die nächste Woche die Schwerpunkte vor: „Zweikampfverhalten und Sprint“. Zunächst ging es für den HSV am Samstag aber noch in einen geselligen Mannschaftsabend. Helmke aber hatte noch „Arbeit“ vor sich: Mit den Alten Herren der SG Hünfeld/Kirchhasel „zockte“ er nach einem schnellen Heimweg aus Kassel auf der Rhönkampfbahn gegen den VfL Neustadt im Hessenpokal und steuerte gar ein Tor zum 2:1-Sieg bei. Auch Benjamin Fuß und Marcel Trägler hatten es dadurch aus Nordhessen zurück etwas eiliger.
Hünfeld: Maul; Kemmerzell, Zöll, Dücker, Vogler, Paliatka jr., Uth, Fröhlich, Gadermann, Kassa, Trägler (46. Kümmel, 46. Boureanu, 57. Häuser, 67. Hütsch, 74. Herr).
Tore: 0:1 Maximilian Fröhlich (44.), 0:2 Maximilian Fröhlich (54.), 0:3 Petr Paliatka jr. (66.)
