Bei einem kleinen Empfang im Main-Kinzig-Forum blickte der Landrat auf das Wirken von Anja Zeller zurück, die seit der Gründung der Steuerungsgruppe im Jahr 2018 als Sprecherin tätig war. Als damaliges Mitglied des Kreistags hatte sie die Bewerbung als Fairtrade-Landkreis maßgeblich mit vorangetrieben. Inzwischen ist der Main-Kinzig-Kreis bereits rezertifiziert worden und das Netzwerk wächst weiter.
„Den Gedanken des fairen Handels und eines sensiblen Kauf- und Konsumverhaltens konnten wir in den vergangenen Jahren in viele Bereiche des Kreises tragen“, betonte Stolz. Dies sei vor allem dem Engagement der Mitglieder der Steuerungsgruppe und der Arbeitsgruppen in den Städten und Gemeinden zu verdanken. Anja Zeller habe das Thema mit Vehemenz, Leidenschaft und großem persönlichen Einsatz vorangebracht.
Seit 2021 ist der Main-Kinzig-Kreis offiziell Fairtrade-Landkreis. Im Mittelpunkt stehen faire Preise, verlässliche Handelspartnerschaften und nachhaltige Produktionsbedingungen ohne ausbeuterische Kinder- und Zwangsarbeit. Unter dem Motto „Global denken, lokal handeln“ wird der faire Handel auf kommunaler Ebene gefördert. Dabei gehe es nicht nur um ein Siegel, sondern um eine dauerhaft gelebte Kampagne, die von vielen Akteuren getragen werde.
Die Steuerungsgruppe setzt auf die Vernetzung von Kommunen, Bildungs- und Kultureinrichtungen, Vereinen, Unternehmen, Gastronomie und Privatinitiativen. An dieser Stelle knüpft die neue Sprecherin Hilde Delhey an, die sich seit Jahrzehnten für fairen Handel engagiert. Durch ihre Arbeit in der Fairtradegruppe Gelnhausen bringt sie umfangreiche Erfahrung in die Steuerungsgruppe ein.
Das Netzwerk wächst weiter: Kürzlich ist auch das Franziskanergymnasium Kreuzburg nach erfolgreicher Zertifizierung hinzugekommen. Landrat Stolz dankte abschließend Anja Zeller, Hilde Delhey sowie allen Beteiligten für ihren persönlichen Einsatz, ohne den dem Thema Fairtrade nicht die notwendige Präsenz verliehen werden könne.
