Lokales FD 25.02.2026

Skisaison geht zu Ende – Liftbetreiber ziehen positive Bilanz

Osthessen (pk) – Die Temperaturen steigen und die Skisaison neigt sich dem Ende zu. Während der Großteil der Lifte in der Rhön aufgrund der milden Witterung bereits geschlossen hat, kann in der Ski- und Rodelarena auf der Wasserkuppe auch in dieser Woche noch gefahren werden. Die Liftbetreiber blicken insgesamt positiv auf die Saison.

In der Ski- und Rodelarena Wasserkuppe hatte die Saison püntktlich zum Jahresstart begonnen. Archivfoto: Christine Görlich.

Wie Betriebsleiter Florian Heitmann erklärte, ist die Ski- und Rodelarena diese Woche definitiv noch täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, für die kommende Woche stehe die Entscheidung noch aus. Aktuell werde zudem geprüft, ob am Freitag ein Flutlichtfahren stattfinden kann. Rückblickend zieht Heitmann eine positive Bilanz: „Wir hatten bisher 53 Tage geöffnet und mussten nur an zwei Tagen wegen Regens schließen.“ Auch für die Zukunft sieht der Betriebsleiter die Rhön zum Skifahren und Rodeln gut aufgestellt: „Man sieht durch dieses Jahr, dass es in der Rhön den Winter noch gibt.“

Ähnlich positiv und optimistisch zeigen sich die anderen Betriebe. Am etwas tiefer gelegenen Zuckerfeld konnten die Besucher dieses Jahr 35 Skitage genießen – das erhoffte Ziel waren 40 Tage gewesen. Unzufrieden ist Betreiber Harald Jörges aber nicht: „An den Tagen, an denen wir offen hatten, waren viele Besucher vor Ort.“ Ein Grund dafür war laut Jörges, dass der Liftbetrieb noch in den Schulferien begann. Nur zweimal musste der Betrieb witterungsbedingt unterbrochen werden – eine gute Quote, die am Zuckerfeld Hoffnung für die kommenden Jahre macht.

Am Simmelsberg bei Gersfeld, der komplett auf Naturschnee angewiesen ist, liefen der Lift an acht Tagen, darunter waren zwei gut besuchte Wochenenden. Patrick Rother, Präsident des Ski-Clubs Hanau, der den Lift betreibt, betont: „Wir haben keine Existenzprobleme.“ Die Einnahmen der Saison sowie die Unterstützungen des Landkreises und der Kommunen wurden zum Großteil in die Infrastruktur reinvestiert, etwa in eine neue Terrassenüberdachung. Am Arnsberg in der bayrischen Rhön freute man sich über 18 Skitage – laut Betreiber Matthias Adrian ein sehr positives Ergebnis im Vergleich zu den Vorjahren. „Die nächsten zwei Jahre sind noch fest eingeplant – dann müssen wir weiterschauen“, erklärte Adrian mit Blick auf die Zukunft.