Eine 33-jährige Fahrerin aus dem Landkreis Neuwied befuhr mit ihrem zweijährigen Sohn die zweispurige Autobahn in Fahrtrichtung Kassel. In Höhe der Unfallstelle hielt diese aus unbekanntem Grund ihren Pkw Ford auf dem Standstreifen an. Ein nachfolgender 69-jähriger Sattelzugfahrer aus Polen, welcher für eine Spedition aus Bad Oynhausen fährt, kam nach rechts von seinem Fahrstreifen ab und fuhr ungebremst auf das Heck des Pkw auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw vollständig im Heckbereich zerstört. Mutter und Sohn hatten vermutlich einen Schutzengel an Bord. Beide wurden bei dem Unfall nur leicht verletzt und wurden mit einem Rettungswagen in das Klinikum Marburg eingeliefert.
Zudem entstand an dem Sattelzug im Frontbereich ebenfalls erheblicher Sachschaden. Außerdem wurden vier Felder Leitplanke beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 53.000 Euro.
Das Trümmerfeld erstreckte sich über beide Fahrstreifen. Aufgrund der Unfallaufnahme wurde der erste Fahrstreifen durch die Autobahnpolizei Bad Hersfeld gesperrt. Es kam zu keiner Zeit zu Verkehrsbehinderungen.
