Die Lauterbacher stehen bereits sicher auf dem dritten Tabellenplatz. Nach oben sind FASS Berlin und die Schönheider Wölfe nicht mehr einzuholen, nach unten können die Chemnitz Crashers keinen Druck mehr ausüben. Für die Luchse geht es tabellarisch also um nichts mehr – aber sportlich um eine ganze Menge: Rhythmus halten, Selbstvertrauen tanken und dem Favoriten ein Bein stellen.
Besonders brisant ist die Partie am Samstag für die Gastgeber aus Schönheide. Die Wölfe stehen punktgleich mit FASS Berlin an der Tabellenspitze – allerdings mit einem Spiel weniger. Eine Niederlage gegen die Luchse könnte sie vor ihrem letzten Hauptrundenspiel gegen die Eisbären Juniors Berlin unter Druck setzen. Die Luchse werden alles daran setzen, genau das zu erreichen – Punkte klauen, Nerven testen, Zeichen setzen.
Trainer Dieter Reiss muss am Wochenende erneut improvisieren. Neben den bereits zuletzt fehlenden Knut Apel, Benjamin Dirksen, Emanuel Grund und Philipp Maier, stehen auch die Kranz-Brüder Paul und Julius nicht zur Verfügung.
Dafür konnten sich die Luchse kurz vor Ende der Wechselfrist noch einmal verstärken. Niko Lehtonen läuft ab sofort für die Luchse auf – und steht damit bereits am kommenden Doppelspielwochenende für die Lauterbacher auf dem Eis.
Der 25-jährige Stürmer wechselt nach einem Jahr Pause von der EG Diez-Limburg in den Vogelsberg. Untätig war der gebürtige Frankfurter in seiner eishockeyfreien Saison allerdings keineswegs: Parallel zu seiner Zeit auf dem Eis ist Lehtonen auch für die Rhein Main Patriots in der 1. Bundesliga im Inlinehockey aktiv.
Lehtonen durchlief sämtliche Nachwuchsabteilungen in Frankfurt und bringt mit über 100 Oberliga-Spielen reichlich Erfahrung mit. Damit verstärken sich die Luchse offensiv noch einmal gezielt für die anstehenden Play-Offs.
