Gemäß den bundesweit einheitlichen Monitoringstandards gilt die Fähe bei einem erneuten genetischen Nachweis ihres Individuums nach dem 17. März 2026 als in der Region sesshaft. Das Wolfszentrum Hessen beobachtet die Situation im Landkreis Hersfeld-Rotenburg weiterhin aufmerksam und bittet die Bevölkerung, alle Hinweise auf Wölfe – wie Sichtungen, Fotos oder sonstige Beobachtungen – über das Meldeportal zu melden: https://monitoring.wolfszentrum.hessen.de .
Sofern neue Informationen vorliegen, werden diese auf der Homepage des Wolfszentrums veröffentlicht. Dort finden Interessierte auch Listen zu gesicherten Wolfsnachweisen, gemeldeten Nutztierschäden und Wildtierrissen sowie eine Vorkommenskarte.
Das Wolfszentrum Hessen ist die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen und Meldungen zum Thema Wolf in Hessen. Es erfasst und bewertet Sichtungen, Spuren, Kotfunde und Rissereignisse, bei denen ein Wolf beteiligt sein könnte, und führt das hessische Wolfsmonitoring durch. Jeder Bürger kann das Monitoring aktiv unterstützen, indem er Beobachtungen oder Hinweise auf verendete Wild- und Nutztiere meldet. Weidetierhalter wird empfohlen, die Wolfshotline direkt in ihrem Handy zu speichern, um bei einem Rissvorfall schnell den richtigen Ansprechpartner zu erreichen und Verzögerungen zu vermeiden.
Zudem warnt das Wolfszentrum vor unzuverlässigen Berichten in sozialen Netzwerken. Viele Informationen stammen aus unsicheren Quellen und enthalten häufig falsche oder irreführende Inhalte. Vermutungen werden teilweise als gesicherte Fakten dargestellt. Bürger werden daher gebeten, Informationen kritisch zu prüfen und sich auf verlässliche Quellen zu verlassen.
Für Landwirte bietet der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen kostenfreie Herdenschutzberatung an. Ansprechpartner sind Alexander Henz (06631 786126, alexander.henz@llh.hessen.de ) und Arnd Ritter (0561 7299262, arnd.ritter@llh.hessen.de ). Weitere Informationen sind online unter Herdenschutz – Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen verfügbar.
