Campus 11.02.2026

Professorinnenprogramm 2030: Hochschule feiert Meilenstein

Fulda (pm/jah) – Ein voller Erfolg an der Hochschule Fulda zum Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft am 11. Februar: Drei Wissenschaftlerinnen wurden erstmals auf unbefristete Professuren in MINT-Fächern berufen, zudem wurden eine Promotionsstelle im Fachbereich Lebensmitteltechnologie und eine Referentinnenstelle Gender Consulting für Fachbereiche mit hochqualifizierten Frauen an der Hochschule Fulda besetzt.

Stoßen mit Orangensaft auf den Erfolg der Hochschule Fulda zum Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft an: Prof. Dr. Martina Ritter, Vizepräsidentin für Forschung und Transfer (von links), Prof. Dr. Uta Anschütz, Professorin für Biochemie und Analytik für Lebensmittel (Fachbereich Lebensmitteltechnologie), Prof. Dr. Anne Walter, Professorin am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften und Frauen- und Gleichstellungsbeauftrage für den Bereich Professor*innen an der Hochschule Fulda, Birgit Hohmann, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Fulda, Dr. Jasmin Meyer, Referentin für Gleichstellung und Chancengerechtigkeit, Leonie Hergenröder, Promotionsstelle am Fachbereich Lebensmitteltechnologie, Prof. Dr. Isabell Wirth, Professorin für Energietechnik und Energiespeicherung am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik, sowie Prof. Dr. Cathrin Möller, Professorin für Softwareentwicklung insbesondere Cloudtechnologien am Fachbereich Angewandte Informatik an der Hochschule (unten rechts). Foto: Alexander Mengel

Die Förderzusage des Bundes ist an der Hochschule Fulda noch Ende 2025 eingegangen. Die genannten Stellen können damit für fünf Jahre finanziert werden. Das Professorinnenprogramm 2030, das die Förderung von Frauen in der Wissenschaft unterstützt, zeigt damit hervorragende Ergebnisse. Der Präsident der Hochschule Fulda, Prof. Dr. Karim Khakzar, betont die Bedeutung dieser Professuren: „Das Bundesprogramm zur Förderung von Professorinnen ist ein wichtiges Instrument für mehr Chancengerechtigkeit im Wissenschaftsbereich. Die Hochschule Fulda hat sich seit der ersten Ausschreibung vor vielen Jahren zu einer der bundesweit erfolgreichsten Hochschulen im sogenannten Professorinnenprogramm entwickelt. Wir konnten damit die weibliche Präsenz in akademischen Führungspositionen an unserer Hochschule erheblich steigern und haben insgesamt ein inklusives und unterstützendes Umfeld geschaffen, in dem Frauen in der Wissenschaft wachsen und sich weiterentwickeln können.“ Um diese herausragende und überzeugende Gleichstellungsarbeit der Hochschule Fulda zu würdigen und als wichtiges Qualitätskriterium sichtbar zu machen, wurde der Hochschule bereits zweimal das Prädikat „Gleichstellungsstarke Hochschule“ verliehen – zuletzt im Frühjahr 2025.

Vielfältige Expertise und neue Perspektiven

Die drei neuen Professorinnen bringen vielfältige Expertise und neue Perspektiven in ihre jeweiligen Fachbereiche: Prof. Dr. Cathrin Möller, „Softwareentwicklung insbesondere Cloudtechnologien“ am Fachbereich AI, Prof. Dr. Uta Anschütz, „Biochemie und Analytik für Lebensmittel“ am Fachbereich LT, und Prof. Dr. Isabell Wirth, „Energietechnik und Energiespeicherung“ am Fachbereich ET. „Ihre Berufungen sind ein starkes Signal für die Stärkung weiblicher Vorbilder in der Wissenschaft und Forschung. Gleichzeitig hebt die Besetzung der Promotionsstelle die Unterstützung der Hochschule für Nachwuchswissenschaftlerinnen hervor“, fügt Prof. Dr. Martina Ritter, Vizepräsidentin für Forschung und Transfer der Hochschule Fulda, hinzu. Die Promotionsstelle, die im Rahmen des Professorinnenprogramms 2030 vergeben wurde, ging an Leonie Hergenröder, Fachbereich LT.

Darüber hinaus wird die neu geschaffene Referentinnenstelle Gender Consulting für Fachbereiche, die durch Dr. Jasmin Meyer besetzt wurde, eine zentrale Rolle bei der Förderung der Gleichstellungsstrategien der Hochschule Fulda spielen. Diese Position ermöglicht es, gemeinsam mit den Fachbereichen neue und passgenaue gleichstellungsfördernde Maßnahmen zu entwickeln, um dadurch das Thema Geschlechtergerechtigkeit sichtbarer zu machen und nachhaltig in die Strukturen und Prozesse der Hochschule zu integrieren. „Am Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft wollen wir die Erfolge und Beiträge von Wissenschaftlerinnen an unserer Hochschule würdigen und feiern", sagt die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Fulda, Birgit Hohmann. „Unsere Initiativen sind Teil eines breiteren Engagements, um Hindernisse für Frauen in der Wissenschaft abzubauen und Chancengleichheit zu fördern.“

Die Hochschule Fulda setzt mit ihren Bemühungen ein klares Zeichen im Sinne des Professorinnen-programms 2030 und bekräftigt ihr Engagement für eine geschlechtergerechte wissenschaftliche Gemeinschaft. Am Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft selbst, also am 11. Februar, lädt die Hochschule Fulda außerdem ihre Mitglieder ein, in der Mittagspause am Lunch-Debate teilzunehmen. Die Veranstaltung bietet eine Plattform, um die Rolle von Frauen in der Wissenschaft zu thematisieren und Bewusstsein für gleichberechtigten Zugang zu schärfen.