Von Skisprung über Eishockey bis Langlauf – auch osthessische Sportler und Trainer fiebern mit und lassen sich von der besonderen Stimmung packen. Dragos Negovan, Trainer der TV Hersfeld Männer, verfolgt besonders Eishockey, Skilanglauf und Skispringen. „Ich schaue sehr viel Sport im Fernsehen“, sagt Negovan, „neben Olympia auch die Vierschanzentournee und Biathlon.“ Auf die Chancen der deutschen Skispringer angesprochen, bleibt er realistisch: „Medaille zu gewinnen ist schwer, aber die Mannschaft war zuletzt in guter Form. Ich glaube, dass sie eine Chance haben.“ Für Negovan ist Olympia daher nicht nur Sport, sondern ein Fest der Leistung und der Leidenschaft.
Auch Liviu Pavel, Trainer der HSG Großenlüder/Hainzell Frauen, lässt sich vom olympischen Spirit mitreißen. „Wenn ich Zeit habe, schaue ich Olympia“, erzählt Pavel. Besonders Eishockey zieht ihn in seinen Bann: „Eishockey ist ähnlich wie Handball, nur auf Eis.“ Aber auch für Biathlon schaltet Pavel gerne mal den Fernseher ein. Für ihn ist Olympia vor allem eines: ein Event voller Überraschungen. „Es gibt immer unvorhergesehene Ergebnisse. Ich freue mich auf jeden Sieg der Deutschen – egal ob im Einzel oder im Team.“
Alexander Heun, ehemaliger Skilangläufer und Abteilungsleiter Ski Nordisch bei der SKG Gersfeld, blickt besonders gespannt auf Langlauf und Biathlon, aber auch auf Disziplinen, die abseits des klassischen Programms liegen, wie zum Beispiel SkiCross. „Olympia ist natürlich spannend, vor allem wenn die Uhrzeiten für Europa angenehm sind“, sagt Heun. „Natürlich hoffe ich auf deutsche Medaillen – aber Überraschungen sind immer besonders. Da schreibt Olympia seine eigenen Geschichten.“ Für ihn ist es die Mischung aus sportlicher Höchstleistung und unvorhersehbaren Momenten, die Olympia so faszinierend macht.
Auch Fußballtrainer Johannes Helmke vom Hünfelder SV lässt sich die Olympischen Spiele nicht entgehen, obwohl sein Alltag aktuell von Trainingsplänen und Spielvorbereitungen dominiert wird. „Fußball nimmt momentan viel Raum ein, auch bei schlechtem Wetter muss viel telefoniert und geplant werden“, sagt Helmke. Dennoch freut er sich auf die Spiele: „Wenn es soweit ist, werde ich mir das bestimmt anschauen. Wir waren im Winter mit der Familie in Willingen und haben die Schanze besucht – den Wettkampf haben wir dann auch im Fernsehen verfolgt.“
Stephan Andert, Stadionsprecher der Lauterbacher Luchse, sieht Olympia als Gemeinschaftserlebnis für Fans und Spieler. „Die Spiele werden wir auf jeden Fall verfolgen. Vielleicht zeigt der Luchsbau die Partien sogar im Public Viewing. Für mich und das Team liegt der Fokus bei den Olympischen Spielen klar auf Eishockey – besonders, weil in diesem Jahr viele NHL-Spieler dabei sind. Im Team selbst ist Olympia dadurch ebenfalls ein Thema: Es wird viel darüber geredet, alle fiebern mit und tauschen sich aus. So wird Olympia auch bei uns im Vereinsleben spürbar.“
