osthessen-lady.de 15.02.2026

„One Billion Rising“ in Fulda – Tanzen gegen Gewalt an Frauen

Fulda (pk/pm) – Unter dem Motto „Rise for Empathy“ tanzten am Samstag auf dem Bahnhofsvorplatz in Fulda wieder Menschen, um ein Zeichen gegen Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen zu setzen. Weltweit gibt es am Aktionstag „One Billion Rising“ eine Art Flashmobs zur gleichen Musik.

Foto: Paul Kukula.

Trotz klirrender Kälte beteiligten sich einige Menschen an dem Aktionstag. Zunächst begrüßte Katharina Roßbach, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Fulda, die Besucher mit einer emotionalen Rede. „‚One Billion Rising‘ zeigt, dass wir viele sind, die sich gegen Gewalt an Frauen und Mädchen wehren – heute wird an 146 Standorten in Deutschland getanzt“, so Roßbach. Im Anschluss wurde eine leichte Choreografie einstudiert, die auch ohne Tanzvorkenntnisse erlernt werden konnte. Getanzt wurde zum bekannten Song „Break the Chain“ sowie zum Kampagnensong „Woman on Fire – Ni una menos“. Als sichtbares Zeichen der Solidarität trug der Großteil der Tanzenden einen roten Schal, ein Tuch oder rote Handschuhe. Unter die Tanzenden mischten sich auch Prinzessin Isabel die 83. von Brief und Siegel (Dr. Isabel Hohmann) und ihr Prinzesinnenmariechen Anna Weißenberger. Auch die beiden Adjutanten Johannes Alt und Johannes Uth zeigten sich solidarisch und machten mit.

„One Billion Rising“ – übersetzt „Eine Milliarde erhebt sich“ – ist eine weltweite Kampagne für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie für Gleichstellung. Sie wurde im Jahr 2012 von der New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler initiiert. Der Name bezieht sich auf eine UN-Statistik, nach der eine von drei Frauen im Laufe ihres Lebens von sexualisierter oder schwerer körperlichen Gewalt betroffen ist. Heute zählt die Kampagne zu einer der größten weltweit, mit tausenden Aktionen in bis zu 190 Ländern.

One Billion Rising in Fulda. Fotos: Paul Kukula.