„Wir waren von Anfang bis Ende chancenlos“, resümierte Hünfelds Cheftrainer Stephan Kimpel nach dem Spiel. Was er damit meinte, lässt sich am Spielverlauf einfach ablesen. Nach genau neun Minuten lag der HSV mit 1:7 hinten – daraus resultierte eine frühe Auszeit. „Wir hatten zu Beginn keine guten Abschlüsse, daher kam die frühe Auszeit“, so Kimpel. Viel brachte diese jedoch nicht, und so lagen die Gäste zum Pausenpfiff mit elf Treffern hinten. In der zweiten Hälfte verbesserte sich das Offensivspiel sichtbar, die Defensive der Gäste konnte der Offensive der ESG aber nicht standhalten. „Sie hatten ein super Tempospiel“, betonte der Trainer. Der 30:46-Endstand sprach Bände. Wirklich haderte der Übungsleiter aber mit dem Gesamtauftreten seiner Mannschaft. „Wir haben nichts von dem umgesetzt, was wir uns unter der Woche vorgenommen haben. Das war großteils zu schlecht.“
Hünfelder SV: Sauer (6/1), Menth (2), Reuchsel (7), Gute (3), Aha (3), Sauerbier (5), Hohmann, Schramm, Schuch (1), Becker (3), Simon.
