Fuldatal/Wolfsanger – Großenlüder/Hainzell 40:40 (20:21)
„Es ist mehr als enttäuschend, wenn du mit sechs Toren führst und es nicht über die Bühne bekommst“, sagte Großenlüder/Hainzells Trainer Sebastian Peppler: „Wir haben zu viele schnelle Abschlüsse gesucht.“ Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit, in der die Führung mehrfach wechselte, gelang es den Gästen nach dem Seitenwechsel, sich auf 31:25 (40.) abzusetzen. „Wir wollten weiter ‚run and gun‘ spielen“, berichtete Peppler, doch die Osthessen trafen das Tor nicht mehr und machten zu viele technische Fehler. „Wir haben Fuldatal zum Tempospiel eingeladen“, meinte der HSG-Coach: „Die hatten heute den Lucky Punch, den wir in den letzten Wochen mal hatten.“ Tor um Tor kamen die Gastgeber ran, glichen knapp sieben Minuten vor Schluss zum 37:37 aus und zogen danach jeweils nach jedem Treffer der Großenlüderer wieder gleich. „Die Abwehr war heute schwere Kost“, sagte Peppler, der nun mit seiner Mannschaft zwei Wochenenden Pause hat.
Großenlüder/Hainzell: Stradtmann, Sippel (4), Weinbörner (4), Bosold (4), Kirsch, Wessling (2), Münker (1), Malolepszy (5/3), Herber, L. Dimmerling (4), Blinzler (6), Deppe (5), H. Dimmerling (5).
Hersfeld – Dittershausen 32:29 (17:16)
Gegen die TSG Dittershausen konnte der TV Hersfeld den zwölften Saisonsieg einfahren. Die Hersfelder starteten gut und zogen gleich auf 5:1 weg, nach einer guten Viertelstunde glichen die Gäste zum 7:7 aus. Bis zur Pause blieb es dann eng. Mal legten die Hersfelder ein bis zwei Tore vor, mal die Dittershausener. Nach dem Seitenwechsel gaben die Gastgeber ihre Führung dann nicht mehr aus der Hand, lagen die meiste Zeit mit drei bis fünf Toren vorne und brachten den Sieg ungefährdet nach Hause. Beste Schützen waren Jannik Bachus und Kay Becker mit jeweils sechs Treffern.
Hersfeld: Rehberg (5), Bachus (6/1), Petersen (5/2), Becker (6), Kürten, Wiegel (3), Rübenstahl (3), F. Reinhardt (4), L. Reinhardt, Krause, Voß, Kehl, Teichmann, Mudrak.
